Aktuelles
15. Mai 2012

Wir sind wieder in Vudapoint, da sich schlechtes Wetter angekündigt hat.

NEU !

Über die Reiseberichtsseite 2011 könnt Ihr auf die neue Seite 2012 (Kopfzeile) kommen. Dann seid Ihr immer aktuell informiert.

12. Mai 2012

Kurzentschlossen sind wir von Malololailai nach Denarau gesegelt, weil dort ein Jazzfestival stattfindet. Hier ist neben der Stadt Nadi wirklich der Teufel los.

04. Mai 2012

Wir haben Vudapoint verlassen und sind bis Malololailai gefahren. Endlich wieder auf See! Hier gibt es ein schönes Resort, das ein Herz für Segler hat. Wir liegen an einer Mooringboje vor dem Musket Cove Yacht Club, bei dem wir für 2,50 € auf Lebenszeit nun Mitglied sind und alle Einrichtungen des Resorts benutzen dürfen.

28. April 2012

Heute waren wir zu einer Fijihochzeit eingeladen. Ili und Ima Ima gaben sich das Jawort. Es war ein unvergeßliches Erlebnis mit Essen aus dem Erdofen und natürlich einer abschließenden Kawa-Zeremonie.

27. April 2012

Die ATAIR ist wieder im Wasser! 14 Tage haben wir gebraucht, um den jetlag zu überwinden und das Boot wieder schwimmfähig zu machen. Bei der windstillen Hitze keine Kleinigkeit. Der Motor sprang auf Anhieb an und auch die Segel sind wieder drauf. Wir hoffen ab 7.5. auf eine der vorgelagerten Inseln fahren und dann die Erkundung Fijis fortsetzen zu können.

15. April 2012

Wir sind am Freitag, 13.April 2012 (das hatte nichts Schlechtes zur Folge) um 08:25 h in Nadi/Fiji pünktlich gelandet. Faiz hat uns mit dem Auto abgeholt. Alles lief bestens. Die ATAIR ist in einem erstaunlich guten Zustand, obwohl alle hier noch von der Flut des Jahrhunderts sprechen, die Fiji vor ca. 14 Tagen getroffen hat.

Alle Systeme an Bord funktionieren, und es war auch kein Wasser ins Schiff eingedrungen. Mit dem Aufräumen und Montieren haben wir schon begonnen.

 

20. Februar 2012

Der Routenplan für 2012/2013 steht im Großen und Ganzen. Hier ist er:

Mitte April 2012: Rückkehr nach Fiji und Fertigmachen der ATAIR zur Weiterfahrt

Mai 2012        :  Fiji Inseln westl. von Viti Levu

Juni 2012       :  Fahrt nach Insel Anatom/ Vanuatu

Juni - November 2012: Vanuatu( Inseln Tanna,Erromango,Elate/Port Vila, Iles Shepherd, Pentecote,

                               Malakula, Espiritu Santo, Iles Banks, Iles Torres)

Dezember  2012

- Januar 2013:   Überfahrt zu den Salomonen (Utopua, Honiara, Florida Gruppe, Liapari, Treasury Group)

Februar - März 2013: New Ireland, Bismarck Archipel, Hermit Islands

April 2013:   Überfahrt nach Palau

Mai 2013: Aufenthalt in Deutschland

 

Na, habt Ihr schon Lust ein Stück mitzusegeln ?

 

 

 

01. Januar 2012

UND NUN EUCH ALLEN:      EIN GLÜCKLICHES JAHR 2012

 

Allen Lesern dieser homepage ein  FROHES WEIHNACHTSFEST !!!!!!!!!!!!!!!!!

 

10. Dezember 2011

Am 24.11. sind wir gut in Deutschland gelandet. Inzwischen sind der Jetlag und die Eingewöhnungshürden überwunden, und die Weihnachtszeit wird genossen. In den nächsten Wochen werden immer wieder, insbesondere bei den Berichten, Lücken aufgefüllt. Deswegen wäre es gut, wenn Ihr immer wieder mal reinschaut.

 

18. November 2011

Am Montag, 14.11.2011 wurde die ATAIR aus dem Wasser geholt und bis zur Wasserlinie in einem Erdloch versenkt. Inzwischen sind die Segel abmontiert und viele Dinge im Schiff verstaut, die bei einem Hurrikan einen Widerstand bieten könnten. Am 23.11. geht es dann mit dem Flieger Richtung Deutschland.

06. November 2011

Gegen 15:30 h sind wir in die Vudapoint Marina/Fiji eingelaufen. Damit ist unser diesjähriges Ziel erreicht. Am kommenden Montag kommt die ATAIR aus dem Wasser. Alles ist gut verlaufen, auch die die schwierige Fahrt durch die Riffe Fijis und durch Bligh Water (Captain Bligh/Bounty).

01. November 2011

Am 29.10. haben wir Wallis gegen 13 Uhr verlassen und uns auf den Weg nach Savusavu/Fiji gemacht. Dort kamen wir um 15 Uhr am 1.11. an. Der Törn war wieder von der üblen Sorte. Kein Wind, aber dafür wieder Gewitter und Schauer. Hier in Savusavu ist es wunderbar und wir genießen das Städtchen. Die Leute sind außerordentlich freundlich und hilfsbereit.

24. Oktober 2011

Am 21.10. haben wir Apia verlassen und über die Nordseite der Insel Savaii Kurs auf Wallis genommen. Nach ca. 12 Stunden gerieten wir bis zur Ankunft in Wallis in die inntertropische Konvergenzzone. Gewitter und Regen waren unsere Begleiter. Glücklicherweise hatten wir keinen Blitzeinschlag. Zuguterletzt stand noch die Prüfung in Form der Passage ins Riff der Insel Wallis an, in der starke Strömungen und Eddies herrschen. Erleichtert, diesen Törn ohne Schäden überstanden zu haben, warfen wir vor dem Dorf Gahi unseren Anker.

 

16./17. Oktober 2011

Während der schönen Tage in Samoa, haben wir per Auto Opulo und Savaii umrundet, mit Meeresschildkröten gebadet, uns vor den "blow holes" gefürchtet und bei den Padres im kühlen Süßwasser mit Fischen geschwommen. Uns hat vor allem die Freundlichkeit der Bevölkerung und die offensichtlich völlig intakte Kultur der Samoaner beeindruckt.

10. Oktober 2011

Nach weiteren zwei Nachtfahrten treffen wir um 17:30 Uhr in Apia, der Hauptstadt Samoas, ein. Wir hatten zeitweilig erschwerte Bedingungen durch Gegenwind und -welle sowie eine leckende Kühlleitung des Motors.

05. Oktober 2011

Nach einer sehr abwechslungsreichen Fahrt über zwei Nächte hinweg, treffen wir um 11:30 Uhr in Niuatoputapu ein. Am Paßeingang begrüßen uns eine Gruppe Buckelwale. Das entschädigt für Vieles und die Schauerböen und der Kreuzschwell sind vergessen.

03. Oktober 2011

Um 17:00 Uhr starten wir nach Niuatoputapu (nördlichste Inselgruppe Tongas).

30. September 2011

Wir nehmen an einem Tongan Feast teil. Es findet am Ano Beach gegenüber dem Ankerplatz 11 statt.n Diesmal sind wir per Taxi da. Die Kawa trinkende Musikgruppe stimmt uns auf die Tänze und das vorzügliche Essen ein. Auch die Tonganer sind begeistert, denn Tonga hat bei der Rugby-WM gegen Frankreich gewonnen.

29. September 2011

Wir kehren nach Neiafu zurück, um uns auf unsere Abfahrt Richtung Samoa vorzubereiten.

28. September 2011

Heute sind wir am Ankerplatz 11 vor Tapano Island. Wieder ist eine Mooringboje unser eigen. Wir treffen Evi, eine nun über 80 jährige Amerikanerin, die mit uns zusammen auf der "Black Pearl" den Panama Kanal gemeistert hat. Sie ist mittlerweile auf der dritten Weltumsegelung!

26. September 2011

Von der gemütlichen Mooringboje bei Elke und Werner haben wir gegen Mittag abgelegt und sind 10 sm in die Moureille Bucht gefahren. Nach einer Nacht vor Anker ergattern wir eine Mooringboje. Der Spanier Moureille hat vor über 200 Jahren hier als erster Europäer geankert und damit die Vava´u Inselgruppe "entdeckt".

25.September 2011

Wir haben von Vaka´eitu in die Hunga lagoon verlegt. Am Nachmittag besuchen wir zusammen mit "Amigo" (René und Helga) Elke und Werner in ihrem kleinen Paradies. Sie sind auch der TO-stützpunkt Tongas. Bei Kaffee und Kuchen haben wir einen gemütlichen Sonntagnachmittag. Wie daheim.

24. September 2011

Nach zwei Jahren haben wir wieder Funkkontakt mit Günter-Contadora in Panama gehabt.(s. Bericht 2009) Er ist wohlauf und wieder am Rohr.

22. September 2011

Heute sind wir 10 sm bis in die Bucht der Insel Vaka´eitu gefahren. Eine schöne Ankerbucht mit Strand und Schnorchelrevier.

20. September 2011

Endlich konnten wir mit dem Adapter von "Akka" Gas zum Kochen nachfüllen. Auch die Fock ist repariert. Abends waren wir mit "Akka" (Andrea und Andreas), "Sojourn" (Don), "Wela" (Holger und Marion) sowie Elke und Werner (TO-Stützpunkt Tonga) italienisch essen - mit Pizza aus dem Steinofen!

17. September 2011

Wir sind wohlbehalten in Neiafu (Vavaugruppe) angekommen und liegen an einer Mooringboje. An der Einfahrt zur Vavau-Gruppe wurden wir von Buckelwalen direkt vor dem Bug begrüßt.

16. September 2011

Nach einer unruhigen Nacht sind wir morgensfrüh Richtung Vavau aufgebrochen. Der Ankerplatz vor Kelefesia ist eine Falle, wenn das Wetter umschlägt. Jetzt wissen wir, was "blind rollers" sind. Riesige Wellen, die sich aus dem Nichts aufbauen.

15. September 2011

Die Überfahrt nach Kelefesia war problemlos. Allerdings konnten wir auf der südlichsten Insel wegen des hohen Südwestschwells nicht an Land gehen.

11. September 2011

Wir haben uns entschlossen, möglichst bald Richtung Vavau-Inselgruppe und evtl. Samoa aufzubrechen. Dann wirds für Euch alle wieder interressanter.

10. September 2011

Beim einem überraschenden Sturm, der von niemandem vorhergesagt wurde, traten Windgeschwindigkeiten bis zu 56 kn auf. Zu allem Unglück drehte der Wind innerhalb von Minuten von NO auf W. Dadurch kamen die vier vor Pangaimotu ankernden Yachten ins slippen. Die ATAIR war auch dabei. Glücklicherweise gelang es uns das Boot vor dem Auflaufen auf die Insel abzuhalten. Auch die anderen Yachten blieben unbeschädigt.

04. September 2011

Wieder einmal zieht ein Schlechtwettergebiet über uns hinweg. Bis zu 40 kn Wind und starker Regen werden erwartet. Südsee wo bist Du geblieben ?

01. September 2011

Heute waren wir bei Werner und seiner tonganischen Frau zum Erdofenessen (Umo) eingeladen. Es war köstlich.

18. August 2011

Wir reden nicht mehr über das Wetter, angesichts des dauernden Regens und des Starkwindes aus westlichen Richtungen. Auch Fiji ist betroffen, wie wir über Kurzwelle von unseren Freunden Detlev, Michael und Adi hören. Dabei macht auch die Story die Runde, daß reiche Leute ihre Haustiere auf Charterboote in die Südsee schicken - damit diese Urlaub machen. Es gibt wirklich Tiercharter .

 

15. August 2011

Den ganzen Tag sind wir auf Tour - whale watching. Zwischen Nuku, Tau, Malinoa und dem Telemachusreef sehen wir 15 Wale. Darunter mehrere Walmütter mit ihren Babys. Ein weißes Walbaby ist dabei ! Moby Dick ?

"Akka" ist aus NZ mit unserer Wurst von der Black Forest Metzgerei eingetroffen. Damit geht eine dreimonatige Odyssee dieser Wurst glücklich zuende. "Lark" hatte dreimal versucht mit der Wurst Tonga zu erreichen, mußte aber immer wieder, zuletzt mit Baumbruch, nach NZ zurückkehren.

Jetzt können wir in Bierschinken, Bierwurst, Schwarzwälder Schinken und Speck schwelgen.

11. August 2011

Am Abend beobachten wir zwischen Fafaisland und Pangaimotu einen Wal, der ca. 15 mal mit voller Länge aus dem Wasser springt und sich dazu noch dreht. Er heißt von jetzt ab bei uns "Der Tänzer". Unvergeßliche Augenblicke.

 

06. August 2011

Nach mehreren Tagen Regen und Starkwind, ist endlich mal wieder ein schöner Tag. Jürgen, mein Klassenkamerad, und David treffen aus Neuseeland ein und quartieren sich im Fafa Island Resort ein.

01. August 2011

Heute hat der König von Tonga Geburtstag, und es ist öffentlicher Feiertag. Eine Mischung zwischen Operettenkomödie und Karneval kennzeichnet den Ablauf der "Feierlichkeiten".

29. Juli 2011

Loni und Dieter gehen von Bord, um nach Deutschland zurückzufliegen. Zuvor hatten sie noch mit Werner eine Inselrundfahrt gemacht und Einiges von der Tonga-Kultur kennengelernt.

26. Juli 2011

Wir hören von einer Reihe Havarien unserer Segelfreunde aus NZ und anderenTeilen der Welt:

Fee ( Soni und Werner ): Getriebeschaden vor dem Minerva-Reef. Erreichen mühsam Fiji und müssen reingeschleppt werden.

Mariane ( Gabi und James): Erreichen mit zerissenen Segeln und teilweise gebrochenen Wanten Tonga, nachdem sie auf dem Wege von NZ nach Tonga in Höhe der Kermadec-Islands in einen Sturm geraten waren.

Kestrel ( Isolde und Gabor): Verlust des Mastes 24 h nach Auslaufen von Opua/NZ im Sturm. Rückkehr nach NZ.

Laika(Rita und Frank): Fahren mit 7 kn Geschwindigkeit auf einen Felsen zwischen Whangarei und Opua. Boot wahrscheinlich Totalschaden.

Lark ( Linda und Brad ): Versuchen dreimal Tonga zu erreichen. Beim ersten Versuch gibt der Autopilot auf. Beim zweiten bricht die Windsteueranlage. Beim dritten Versuch bricht auf halbem Wege der Baum. Wieder Rückkehr nach NZ.

Kalythea ( Elke und Peter ): Beim Versuch von den Kanaren nach Brasilien zu segeln, müssen die beiden durch einen Frachter gerettet werden. Wegen Wassereinbruch muß das Boot aufgegeben werden (s. Bericht in der "Yacht").

24. Juli 2011

Den ganzen Tag starker Regen und Windstärken bis 35 kn aus NW. Der Anker hält. Wolfram trifft einen Seglerfreund aus NZ ("Strega"), der heute morgen eingelaufen ist und sich bei Windstärken bis 55 kn von NZ bis hierher durchgekämpft hat. Eine Meisterleistung.

23. Juli 2011

Um 06:00 Uhr sind wir an der Einfahrt durch die Riffs vor Tongatapu. Trotz Dunkelheit fahren wir mit Hilfe der Wegepunkte ein. Um 09:30 Uhr Anker fallen vor der Insel Pangaimotu. Mittags setzt starker Regen ein.

22. Juli 2011

Wegen des drohenden schlechten Wetters, brechen wir um 14:30 Uhr Richtung Tongatapu auf. Es wird eine Nachtfahrt.Der Wind dreht auf Nord und nimmt an Stärke zu.

21. Juli 2011

Auf dem Weg zur Insel Haaveva sehen wir wieder Wale. Einer kommt bis 20 m ans Schiff. Ankern vor der Westseite von Haaveva in der Nähe der Anlegestelle.

20. Juli 2011

Fahrt  zur Insel Uoleva. Wir ankern vor dem herrlichen Strand, können aber wegen der hohen Welle nicht an Land gehen.

18. Juli 2011

Einklarieren in Pangai. Dauernd heftiger Wind und Regenschauer. Wir besuchen das Mariners Cafe und tragen uns ins Yachtregisterbuch ein. Hier haben wir auch Internetzugang. Detlev (Kira von Celle) meldet uns, daß "Kestrel" den Mast vor NZ, 24 h nach Auslaufen, verloren hat und auch "Laika" einenb schweren Schaden hat. In Neuseeland jagt ein Sturm den anderen. Wir sind froh, daß wir hier in Tonga sind, wenn auch das Wetter nicht den Hochglanzbroschüren der Tourismusindustrie entspricht.

17. Juli 2011

Drei Buckelwale tummeln sich in der Nähe der ATAIR. Einer steigt hoch auf. Unvergeßliche Augenblicke. Um 11:00 Uhr lichten wir den Anker und fahren Richtung Pangai/Lifuka. 13:25 Uhr ankern vor dem Hafen Pangai.

16. Juli 2011

Loni und Dieter werden von Wolfram mit unserem Dinghi an Bord geholt. Es ist eine schwierige Fahrt durch die Riffbarriere.

15. Juli 2011

01:00 Uhr morgens: Auf dem Radar zeigt sich ein Signal eines Riffs auf SB, das eigentlich nicht dort sein sollte. Auch bei Kurswechsel "verfolgt" uns das Riff.

Nochmaliger Kurswechwsel und dann auf alten Kurs. Das "Riff" verliert sich langsam an Backbord. Waren es Wale ?

Am Morgen haben wir den Vulkan Tofua querab. Am Nordende ist eine Dampfwolke zu erkennen. Sieht nicht so schlimm aus.

Hier vor dem Vulkan fand die Meuterei auf der Bounty statt !

15:14 Uhr Anker fällt vor Foa Island.

 

14. Juli 2011

Um 09:00 U(hr laufen wir im Hafen Nukualofa zum Tanken und Wasseraufnehmen ein. Um 12:00 Uhr legen wir ab und finden drei Stunden lang unseren Weg durch die vielen Riffs vor Tongatapu. Dann endlich offenes Wasser und guter Wind. Um 15:00 Uhr kommt die Meldung,daß der Vulkan Tofua ausgebrochen ist und alle "mariners" das Gebiet meiden sollen. Den Vulkan werden wir in 10 sm Entfernung passieren müssen. Wir fahren weiter.

12. Juli 2011

Roberto geht von Bord und fliegt nach Fiji. Wir bereiten uns auf den Törn in die Haapai Inselgruppe vor. Um 09:00 Uhr laufen wir im Hafen Nukualofa zum Tanken und Wasser aufnehmen. Um 12:00 Uhr legen wir ab und finden 3 Stunden lang unseren Weg durch die vielen Riffs vor Tongatapu. Dann endlich offenes Wasser und guter Wind.

10. Juli 2011

Törn nach Malinoa, einer kleinen unbewohnten Insel. Südseetraum pur.

02. Juli 2011

Roberto aus Ludwigshafen kommt an.

28. Juni 2011

"Sojoun" mit Susanne (Österreich) umd Don (NZ) kommen aus Neuseeland an. Nach tagelangem Regen und Wind bis 30 kn können wir etwas auf Fafas Island entspannen.

25. Juni 2011

"Eane Vannin" (NZ) mit Clare und Kevin sowie "Nije Faam" (Neue Liebe) aus NL mit Margareta und Paul legen Richtung Hapai Und Fiji ab.

23. Juni 2011

Werner, ein Deutscher auf Tonga lebend, hat den Fehler in der Dieselleitung des Motors gefunden und repariert. Werner hat früher für die GTZ gearbeitet.

20. Jumi 2011

Das Einklarieren haben wir hinter uns. Der sehr freundliche Zollbeamtem half uns über die bürokratischen Hürden hinweg. Dann noch der erste Gang in die Stadt Nukualofa, um zu sehen, wo es was gibt - Bank, Markt, Post, Internet........

17. Juni 2011

Endlich wieder segeln. Die Insel ATA ist passiert und EUA kommt in Sicht. Mit Fock und Groß segeln wir zwischen EUA und Tongatapu. In die Paihi-Passage geht es mit Motor in die Engstelle. Der Motor läßt uns nicht im Stich.

1530 Uhr Tongatime Anker fallen vor Pongaimotu bei "Big Mama". 10 Tage haben wir für die Überfahrt gebraucht. Das geht doch noch.

Wir danken besonders Hartwig für das Wetter und die Eingabe der Positionen. So konntet Ihr alle unseren Weg verfolgen.

16. Juni 2011

Seit 5 Tagen Wind um 1 Bft. Das Motorproblem hat sich verstärkt. Wir stellen einen Kanister mit Diesel in Motorhöhe auf, um morgen durch die Einfahrt bei Tongatapu zu kommen.

13. Juni 2011

Zweimal überfliegt uns im Tiefflug eine viermotorige Militärmaschine. Über Kanal 16 müssen wir mehrere Fragen beantworten, z.B. ob wir Waffen oder Haustiere an Bord haben. Es ist eine neuseeländiscjhe Maschine. Ansonsten geht es ständig gegenan. Hartwig versorgt uns mit Großwetterlage und gibt die Positionen ins intermar. Außerdem haben wir Funkrunden um 0900 Uhr NZtime mit Fee und Ynot. Fee hat Getriebeschaden und kann nur treiben und auf Wind warten. Um 1000 Uhr kommt Detlev  mit dem Wetter aus NZ.

12. Juni 2011

Bergfest ! Die Hälfte der Strecke nach Tonga ist geschafft. Wir haben zunehmend Probleme mit dem Motor, der immer wieder ausgeht.

 

07. Juni 2011

Um 13:20 Uhr sind wir aufgebrochen. Das Wetterfenster erscheint schmal, aber machbar. 

 

04. Juni 2011

Zum erstenmal habe ich Hartwig per Iridium-Handy (onsatmail) unsere Position durchgegeben. Hartwig hat diese sofort eingetragen, und sie ist jetzt unter www.intermar-yachttrack.de zu bewundern. Auf der Seite findet man die Weltkarte. Dann entweder die Karte mit dem Cursor bis Neuseeland verschieben oder in dem Feld "choose area"- "Südwest Pazifik" wählen. Auch dann muß man noch etwas verschieben. Nun sieht man schon die ATAIR. Man kann dann nähere Infos über Anklicken der Schriftfahne erhalten oder auch über die Kopfleiste Yachtfinder "ATAIR" eingeben und dann Yachttracker anklicken. Wenn wir auf See sind werden wir jeden Tag eine Position an Hartwig geben.

Noch liegen wir in Opua. Das Wetter ist schlecht. Das Wetterfenster läßt auf sich warten

 

23. Mai 2011

Ich freue mich mitteilen zu können, daß ab 19. April Mia wieder an Bord der ATAIR ist, und wir zusammen weiter die Weltmeere "unsicher" machen werden. Ich bin sicher, daß wir eine schöne Zeit zusammen haben und viele Abenteuer gemeinsam erleben werden.

So z.B. unsere Überfahrt von Whangarei nach Opua. Wir sind um 10:22 Uhr in der Town Basin Marina von Whangarei gestartet und haben uns den Fluß hinuntergearbeitet. Es war schon dunkel, als wir in den Fluß bei Opua einliefen. Außerdem kam noch Nebel auf, sodaß das Ganze recht unsicher wurde. Jedoch um 03:00 Uhr morgens hatten wir die Marina gefunden und an einem freien Platz festgemacht. Todmüde sanken wir in die Koje.

 

18. Mai 2011

Die ATAIR ist wieder im Wasser - und schwimmt. Nach 14 Monaten an Land wurde sie am 18.5. um 08:20 Uhr per Kran in den Fluß gesetzt. Jetzt liegt sie in der Town Basin Marina von Whangarei. Wenn alles klappt soll es am Sonntag, 22.5., nach Opua gehen.

 

15. April 2011

Heute bin ich aus Tonga per Flugzeug zurückgekommen. Beginnend am 31.März habe ich zusammen mit dem Eigner Joseph und der weiteren Crew Sonja und Sebastian, die SY Seastar, einen 54 ´´ Taiwanklipper, von Whangarei,NZ nach Tonga, Fafaisland überführt. Die Fahrt dauerte nur 8 Tage und war zwischen ruhigeren Phasen durch kräftige Squalls mit bis zu 40 kn Wind gekennzeichnet. Unterwegs konnten wir mit der Schleppangel eine ca. 15 kg Goldmakrele (auch spanische Makrele oder Goldmakrele genannt), einen kleinen Gelbflossen-Thunfisch und einen ca. 20 kg Wahou fangen.

Der Endspurt auf der ATAIR hat begonnen. Neues Datum für die Wasserung ist zwischen 6.5. und 12.5. 

 

18. Februar 2011

Es gibt neue Fotos auf der neuen Seite Reiseberichte 2011 und in der Fotogalerie !

Das mit der Musik klappt noch nicht so richtig. Geduld !

 

14. Februar 2011

Überraschende Musik aus Christchurch - Südinsel Neuseeland

                                                               

                                                            

                                                                                                                                                                                                

                                                   

 

 

31. Januar 2011

Seit heute bin ich wieder auf der ATAIR. Vor 2 Tagen überquerte ein Cyclon die Nordinsel. Viele Straßen sind südlich von Auckland wegen Erdrutschen gesperrt. Die ATAIR ist unbeschädigt. Nur etwas Wasser reingekommen. Es gab 250 mm in 8 Stunden ! Im Townbasin von Whangarei sind alle Dinghis gesunken und einige Schiffe beschädigt, die von den Fluß herabkommenden Bäumen getroffen wurden.

Die Fahrt über und um die Südinsel war grandios in beeindruckender Landschaft. Neben Pinguinen und Pelzrobben, war das größte Erlebnis die längere Beobachtung von 5 nebeneinander schwimmenden Pottwalen.

Aber auch der Mount Cook mit den Gletschern Franz Josef, Fox, Tasman und Mueller ist unvergeßlich.

04. Januar 2011

Ab heute bin ich bis Anfang Februar auf dem Weg zur Südinsel und auf der Südinsel. In dieser Zeit wird es keine neuen Einträge auf dieser Webseite geben können.

Ich danke Hartwig sehr, daß er in Zukunft die Positionsmeldungen der ATAIR vornehmen wird. Er hat sich auch bereit erklärt, mich wettermäßig zu begleiten.

 

20. Dezember 2010

Ich wünsche Euch allen ein fröhliches Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr. Für uns alle möge 2011 besser werden als 2010. Das Allerwichtigste: Bleibt gesund und genießt das Leben.

Wolfram

09.  Dezember 2010

Leider muß ich mitteilen, daß Mia sich entschlossen hat, nicht mehr auf der ATAIR mitzusegeln. Diese Änderung erfolgt im gegenseitigen Einvernehmen.

Ich werde wie vorgesehen, die ATAIR in Ordnung bringen und entsprechend dem Routenplan 2011 die Reise alleine oder mit wechselnden Crews fortsetzen. Ich werde auch weiterhin auf dieser Webseite über die Erlebnisse berichten und hoffentlich viele von Euch damit ansprechen können. Ich freue mich, wenn Ihr Eure Pläne wahr macht und mitsegelt. Der Service bleibt ungekürzt weiter bestehen, wie in diesen Seiten erläutert.

Ich bin wie immer über email, Telefon oder auch Skype zu erreichen.

Die Arbeiten an der ATAIR schreiten gut voran und inzwischen kann man sich auf und unter Deck schon wieder wohl fühlen. Auch die Staubbelästigung hat aufgehört, weil die Schleifarbeiten bis auf wenige kleine Stellen beendet sind.

 

21. November 2010

An dieser Stelle muß ich mich für die Schreib- und Zeichensetzungsfehler entschuldigen, die mir beim nochmaligen Durchlesen der Berichtsseiten ins Auge fallen. Bitte habt Nachsicht. Ich versuche die Fehler, so gut es geht, zu beseitigen. Glücklicherweise habe ich Sinnentstellendes nicht gefunden.

Durch die Webseite werden oft auch Bildunterschriften verschoben, obwohl sie richtig eingegeben wurden. Auch das versuche ich zu korrigieren.

Die kleinen Videos, die hie und da im Text eingefügt waren, sind verschwunden. Ich werde diese nachladen.

Auf der Berichtsseite 2010 habe ich damit begonnen, die Ereignisse rund um die ATAIR in einer Art Tagebuch festzuhalten, damit auch die Wochen und Monate an Land berücksichtigt werden.

Denn es passiert ja ständig was.

15. November 2010

Schon ist wieder ein Monat rum, und so richtig sind die Arbeiten noch nicht ins Laufen gekommen. Einiges konnte ich erledigen: Warmwasserbehälter, Neue 3-Farbenpositionslaterne inkl. Ankerlicht, Montage neuer Windmessgeber, Decksreinigung ......  naja ganz so langsam gings dann doch nicht.

02. November 2010

Achtung! Der Routenplan für 2011 ist fertig. Bitte schaut wie immer unter Routenplan nach und klickt  Routenplan 2011 an.

18. Oktober 2010

Viereinhalb Monate sind rum und das Abenteuer mit der "ATAIR" geht weiter.

Allen treuen Lesern dieser Seiten sei herzlicher Dank gesagt, daß sie immer mal wieder reingeschaut haben. Jetzt wird wieder Neues zu berichten sein.

Die "ATAIR" bleibt bis Ende Mai 2011 an Land, um Reparaturen und Instandhaltung durchzuführen. Im Januar und Februar 2011 soll die Südinsel Neuseelands mit dem Auto erkundet werden.

Von Ende Mai bis Ende November 2011 gehts wieder in die Südsee. Hauptsächlich Tonga und vielleicht noch Fiji. Das Motto ist auf jeden Fall die Südsee zu geniessen und keine großen Strecken zu segeln.

Wohin es nach der Saison geht ist noch offen. Vielleicht wieder Neuseeland, aber evtl. auch Fiji, da es dort einen zyklonsicheren Hafen gibt.

Mia muß noch verschiedene Dinge in Deutschland erledigen. Deshalb kommt sie später nach. So bin ich erstmal allein und schaue mir den großen Berg der Arbeit an. Wenn der Jetlag überwunden ist, gehts los mit der Arbeit.

Schaut bitte immer mal wieder auf diesen Seiten nach. Es gibt dann auch einen Törnplan für 2011 und die noch fehlenden Berichte 2009 und 2010 werden auch noch nachgeliefert.

 

30. Mai 2010

Die Umstellungsschwierigkeiten (Jetlag) sind fast vorrüber. Die Tage waren geprägt vom Wiedereingliedern in die alltäglichen Dinge (Telefon,Krankenversicherung, Steuererklärung etc. etc.) Deutschland hat uns wieder.

Ein Trost: Es gibt Spargel !

25. Mai 2010

Wir sind gut in Frankfurt gelandet. Die vergangenen Tage in Whangarei waren geprägt von schwierigen Arbeitsbedingungen, da es aus allen Kübeln geschüttet hat. Aber dank zweier trockener Tage, konnten wir den neu geschweißten Bug schon mit Primeranstrich versehen und auch innen ist der Schiffsboden konserviert.

Nun freuen wir uns darauf viele von unseren Freunden und Freundinnen in Deutschland zu sehen. Ruft uns doch einfach an : 01578 8551684

26. April 2010

Die Flüge sind gebucht. Wir kommen am 25.5. in Frankfurt an und fliegen am 15.10. wieder "down under". Die Arbeiten am Schiff machen Fortschritte, gehen aber langsamer voran als erwartet. Immer wieder tauchen neue Probleme auf. Unseren Nachbarn geht es nicht besser. Auch sie wollen nun die Reise in die Südsee verschieben.

Wir hoffen nur, daß bei Euch die Asche weg ist. Natürlich nicht so, wie in folgendem Spruch aus dem Urlaub: "Wenn die Asche weg ist, fliegen wir nach Hause ".

02. April 2010

Wir wünschen allen Lesern unserer Homepage ein Frohes Osterfest !!!!!!

Wir haben  uns entschlossen Ende Mai nach Deutschland zu kommen und bis November zu bleiben. Wir hoffen dann viele von Euch zu treffen.

Die Änderung unserer Pläne ist zum einen durch die Schäden an der ATAIR begründet, die doch größer sind als erwartet, und zum anderen durch eine Vielzahl von Vorteilen, die diese Planänderung bietet.

Wir könnten zwar alle Arbeiten an der ATAIR bis Ende Mai erledigen (dann läuft unser Visum ab), wären aber doch ziemlich im Stress. So haben wir mehr Zeit und können den Sommer in Deutschland verbringen und die Südinsel Neuseelands Anfang nächsten Jahres besuchen ohne wieder von der Südsee 1000 sm nach NZ zurückzufahren.

Bis bald !

 

01. März 2010

Heute ist die ATAIR mit einem 50 Tonnen-Kran bei International Yachtservices in Whangarei/ Neuseeland an Land gesetzt worden. Alles ist gut verlaufen. Nun beginnen ca. 2 Monate Arbeit am Schiff, damit wir Anfang Mai wieder nach Tonga starten können. In der Werft hat sich schon eine Gemeinde gebildet: Rita und Frank ( "LAIKA" - Schweiz) , Rosi und Peter ( "Green Coral" - Schweiz) , Erik ( "Sputnik" - Deutschland ) und wir.

25. Februar 2010

Über Whangamumu Bay (alte, verfallene Walverwertungsstation), Whangaruru Harbour, Mimiwhangata Bay sind wir nach Whangarei gesegelt. An dem Ort, an dem wir am Montag, 01.03. aus dem Wasser kommen, sind wir gut angekommen. Nun beginnt die Zeit der harten Arbeit am Boot. Wir bleiben trotzdem in Kontakt mit Euch. Spätestens Ende April wollen wir wieder im Wasser sein.

07. Februar 2010

Gestern war ein Feiertag in Neuseeland - Waitangi Tag. Am 06.02.1840 wurde zwischen der englischen Besatzungsmacht und den Maoris ein Vertrag unterzeichnet, der das gemeinsame Leben der beiden Bevölkerungsgruppen regeln sollte. Insbesondere die Maoris nutzen diesen Tag zur Festigung ihrer wiederbelebten Kultur und zum Feiern. Die Weißen beeindrucken mit militärischem Zeremoniell, Flaggenparade etc.

Die Maoris rückten mit mehreren Kriegskanus an. Auch polynesische Segelkatamarane waren zu sehen.

Oftmals gab es auch handfeste Proteste der Maoris bei diesem Fest, weil sie sich durch den Vertrag benachteiligt fühlen. Und in der Tat haben die Weißen im 18. und 19. Jh. den Vertarg oft gebrochen, sodaß es auch wieder zu kriegerischen Auseinandersetzungen kam.

Diesmal verlief alles ruhig, und wir konnten ein schönes Fest genießen, mit viel Musik und Maori-Tänzen.

05. Februar 2010

Heute sind wir von einem dreitägigen Ausflug ins Kaurimuseum zurückgekehrt. Dieses Museum zeigt die Ausbeutung der Kauriwälder sowie die Harzsuche. Auch die Lebensbedingungen zu der Zeit um 1900 n.Chr. werden dargestellt. Man kann sich dort tagelang aufhalten, so facettenreich ist die Ausstellung.

Am Schluß waren wir noch in Whangarei, um einen "haul out" Platz für unsere "ATAIR" zu finden. Bald kommt nämlich die Zeit, die wir zur Wartung und Instandhaltung nutzen wollen.

25. Januar 2010

Gestern sind wir gemütlich zum Robertonisland gefahren. Wir liegen in einer traumhaften Bucht. Selbstverständlich war Käptn Cook auch hier. Am 29.11.1769 warf er hier Anker und feuerte erstmal eine Salve auf die verschreckten Maoris ab. Dann nannte er das Gebiet "Bay of Islands" und nahm es für die britische Krone in Besitz. So machte man das damals. Und heute ? Nach einer Woche fuhr er wieder ab.

 

19. Januar 2010

Heute waren wir im Kauriwald. Ein Urweltereignis. Die Bäume werden bis zu 100 m hoch und bis zu 4000 Jahre alt. Sie gab es schon zu Dinosaurierzeiten. Die Kauris hier sind einzigartig auf der Welt. Weil es nur noch ein kümmerlicher Rest des ursprünglichen Vorkommens ist, stehen sie unter strengem Schutz. Vor 45000 Jahren wurden die Kauris durch ein Umweltereignis weitgehend zerstört (Tsunami,Vulkanausbruch,Meteorit oder Erhöhung der globalen Temperatur). Den Rest erledigten dann die weißen Siedler. Man konnte aus einem Kauribaum zehn Häuser bauen.

Im Kauriwald leben auch seltene Tiere wie z.B. Kiwis. Die sind aber nur nachts unterwegs. Der Kiwi ist ein flugunfähiger Vogel, der jedoch schnell laufen kann. Das einzige Ei wird zwar von der Kiwihenne gelegt. Dann macht sie sich aber aus dem Staub, und der Kiwihahn kann sehen, wie er das Ding ausbrütet. Der Arme macht das dann auch sehr gewissenhaft.

 

15. Januar 2010

Nach drei Tagen Ausflug zum Nordkap Neuseelands (Cap Reinga), sind wir wieder auf der ATAIR. Leider war es etwas regnerisch und windig, sodaß wir keine rechte Freude am Campen hatten. Jedoch haben wir schöne Buchten, eine faszinierende Landschaft und die Gumdigger kennengelernt. Das waren arme Hunde, die vor 100 Jahren im Schlamm nach "Bernstein" gesucht haben. Gum heißen hier die versteinerten Harztropfen der Kauribäume. Kauribäume sind Urweltbäume, die im Moor vor 45 000 Jahren versunken sind. Sie können bis zu 2000 Jahre alt werden. Einige wenige Kauris, die eine enorme Größe haben, gibt es noch. Dorthin soll unser nächster Ausflug gehen.

04. Januar 2010

Hoffentlich seid Ihr alle gut in das neue Jahrzehnt gerutscht. Wenn wir im Internet die Wettersituation in Deutschland abfragen, können wir nur ins Frösteln kommen.

Am Neujahrstag waren wir bei Jürgen und David und haben die Gans gebraten. Vorneweg gabs tapas: Gazpacho, Anticuchos, Datteln mit Speck und Tortilla Gallega. Mit dabei waren noch Suzie und Bruce sowie Gary, alles Nachbarn von Jürgen.

Gestern sind wir mit einer Museumsbahn von Kawakawa nach Taumere gefahren. Die Lokomotive heißt "Gabriel" und wird von Eisenbahnenthusiasten betrieben. Wir fühlten uns in die Kindheit zurückversetzt, als einem bei offenem Fenster die Rußpartikel in die Augen flogen.

Kawakawa ist der Ort, an dem der Künstler Hundertwasser eine Toilette und noch zwei weitere Gebäude gestaltet hat. Die Toilette ist weitestgehend so, daß es uns höchstens das Wasser in die Augen trieb.

 

28. Dezember 2009

Weihnachten ist vorbei und die Schinken (Ham) und Truthähne gegessen. Wir selbst halten jetzt sogar eine Gans in Händen, die wir am 1.1.2010 zusammen mit Jürgen und David braten wollen. Wir haben am 24.12. mit ca. 20 anderen Seglern den Heiligabend bei Klaus und Erika verbracht. Bei deutschen Weihnachtsliedern (auch die "Toten Hosen" waren dabei) und Gegrilltem hatten wir einen schönen Abend. Noch besser war es am 25.12. bei Jürgen. Dort kamen wir zu unserem Ham and Turkey bei bestem Wetter.

Die amerikanischen Segler haben am 25.12. im Cruising Club ein bemerkenswertes Weihnachtsfest hingelegt. Alle schwärmen noch immer davon.

 

19. Dezember 2009

Inzwischen sind wir Besitzer eines gebrauchten Van, Mitsubishi 300 . Nun sind wir in der Lage das Land zu erkunden und auf Campingplätzen zu übernachten.

Auf dem Weingut von Bruce und Suzie in Kerikeri, gegenüber von Jürgen, fand am 13.12. ein Weinfest mit Musik, Wein und Schmankerln statt. Ca. 400 Leute waren gekommen. Wir haben eine Menge Bekanntschaften gemacht.

Ab 18.12. sind die Kiwis in Ferien und die Strände füllen sich. Bis Ende Januar dauern die Sommerferien. Weihnachten, das hier am 25.12. gefeiert wird, verbringen die Neuseeländer zu Hause. Aber danach gehts los. Ist doch die See überall im Land kaum 100 km entfernt.

Wir selbst werden am 24.12. mit den anderen deutschen Seglern bei Klaus (TO-Stützpunktleiter) an den Haruru Falls feiern. Am 25.12. sind wir bei Jürgen.

 

Wir wünschen allen Besuchern dieser homepage ein fröhliches Weihnachten 2009 und ein friedliches neues Jahr 2010 !!!!!!

 

06. Dezember 2009

Die ersten Tage in Neuseeland sind mit vielfältigen positiven Eindrücken vorbei. Schnell haben wir uns eingewöhnt und gelernt, wo man was und wann bekommt. Zunächst lagen wir in der Marina Opua und seit vorgestern vor Anker in der weiten Opua-Bucht.

Hier ist es wunderschön - so eine ähnliche Landschaft wie im Schwarzwald mit schwarz-weißen Kühen auf der Weide.

Höhepunkte waren bisher:

Das erste Treffen mit Wolframs Schulfreund Jürgen Tofahrn. Nach 46 Jahren haben wir uns wiedergesehen. Es war ein aufregendes und einmaliges Erlebnis. Jürgen betreibt ein kleines Weingut und eine landscaping-Firma. Von Haus aus ist er Dermatologe.

Neuseeländer lassen sich nicht lumpen. Die Marina-Ausstellung im Hafen von Opua wurde mit Wein, Austern, Räucherlachs, Bratwürsten und Bier bis zum Abwinken begleitet. Und das alles umsonst.

Der 71. Geburtstag von Peter ( SY Dakota) wurde in der Ashby-Werft begangen. Das brachte uns mit ca. 30 Seglern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen. Immer wieder erstaunlich welche gemeinsamen Erfahrungen man aus der Vergangenheit in Deutschland hat. So als hätte man zusammen gewohnt.

 

28. November 2009

Nach acht Tagen segeln und motoren haben wir Opua in Neuseeland erreicht. Am 25.11.09 haben wir um 15:00 Uhr am Zollsteg festgemacht. Die Tage waren geprägt durch Gegenwind, Flaute und unangenehmen Wellengang. 1-2 Tage gab es schönes Segeln. Nach 8848 sm im vergangenen Jahr (ab Curacao) bleiben wir nun bis 31. April 2010 in Neuseeland. Zum Entspannen und Genießen. Vielleicht habt Ihr Lust uns zu besuchen. Ihr seid willkommen. Bitte meldet Euch.

18. November 2009

Um 8:00 Uhr haben wir den 180sten Längengrad passiert. Ein großer Moment, ähnlich wie der bei der Überquerung des Äquators. Das Wetter ist sehr ruhig. Mal gibt es Wind, mal gibt es keinen. Mit ein wenig Motorunterstützung sind wir aber gut vorangekommen. Noch 636 sm to go.

17. November 2009

Wir haben um 8:45 h im Minerva Reef Nord den Anker gelichtet und uns auf den Weg nach Opua/Neuseeland gemacht. Leider sind die Wetteraussichten nicht so gut. Zunächst wenig Wind und die letzten 2 Tage Wind auf die Nase. Na, mal sehn.

12. November 2009

Am Montag, 9.11., haben wir um 14:10 h den Anker vor Pangaimotu gelichtet. Am Minerva Reef Nord sind wir heute 8:30 h angekommen. Die Fahrt war von wenig Wind und Wellen gekennzeichnet, sodaß wir viel motoren mußten. Das Minerva Reef Nord liegt mitten im Pazifik und bietet die Möglichkeit auf ein Wetterfenster Richtung Neuseeland zu warten. In Google Earth kann man dieses Naturwunder bestaunen. Wir machen das vor Ort. Bei Flut ist das Riff überspült und bei Ebbe schaut es ca. 1 m aus dem Meer heraus.

Wir werden wohl einige Tage hier bleiben, weil von Neuseeland uns ein kräftiger SW entgegenblasen würde, wenn wir jetzt starten würden.

31. Oktober 2009

Wir haben die Datumsgrenze überschritten. Dabei sind wir von -13 Std auf + 13 Std gegenüber UTC gesprungen und nun noch einen Tag älter geworden. An die Rechnerei muß man sich erst mal gewöhnen.

Um 10:10 Uhr haben wir vor Nukualofa, der Hauptstadt von Tonga, unseren Anker geworfen. Wir liegen vor der Insel Pangaimotu, die dem König gehört, aber von Big Mama mit ihrer Bar inkl. Restaurant beherrscht wird. Leider sind wir um ein paar Stunden zu spät gekommen, denn Big Mama hat gerade für alle Segler eine Riesenparty geschmissen. Anlaß: 7 jähriges Bestehen ihrer Bar.

19. Oktober 2009

Heute feiern die Niueser ihre Unabhängigkeit (zum 35. mal). Ein großes Fest nimmt seinen Lauf und wir mittendrin. Die Feierlichkeiten dauern 1 Woche !

17. Oktober 2009

Nach den erholsamen Tagen auf Bora Bora sind wir am 7. Oktober aufgebrochen. Kurs: Palmerston. Unterwegs sehen wir in unseren Gribfiles des Wetters, daß 3 m hohe Wellen aus Süd kommen sollen. Daraufhin streichen wir Palmerston, daß außer nach Osten völlig offen zur See ist. Später erfahren wir, daß bei 3 Yachten die Mooringbojen gerissen waren und eine eine Handbreit vor dem Riff gerettet wurde. Am 14.10. nachts um 1 Uhr trifft uns eine Kaltfront, die nirgendwo vorhergesagt war. Es beginnt mit Blitzen. Dann folgen 30-40 kn Wind, Sturzregen und 4-5 m hohe Wellen, die voll übers Deck schlagen. Wir müssen nach Norden ablaufen, ca. 30 sm. Nach 5 Std. flaut das Ganze etwas ab. Das Nachwehen dauert noch 24 Std.

Am 17.10. kommen wir nach 1098 sm und 238 Std. in Alofi/ Niue an.

29. September 2009

Tagelanger Regen und starker Wind aus Nord, haben uns auf Tahaa kaum an Land kommen lassen. Dann heute endlich der Winddreher auf West. Herrlicher Sonnenschein. Obwohl wir gegenan müssen, einfach los Kurs Bora Bora. Alles läuft gut. Und dann das: Tsunamiwarnung ! Wir sind gerade im Paß von Tahaa, als die Warnung kommt. Nichts ist klar. Wann trifft die Welle ein, wie hoch etc. Die französische Seenotrettung ist völlig überfordert. Kann nur alles auf französisch und undeutlich durchgeben. Schließlich hilft ein Ami mit Infos von NOAA. 2 Wellen soll es geben: 10:40 h und 12:20 h, 40 cm und 1 m hoch. Inzwischen sind wir auf dem Meer und da werden wir nichts bemerken. So wars denn auch. Auch die Inselbewohner haben nichts bemerkt, sind doch ihre Inseln durch Korallenriffe geschützt.

Jetzt liegen wir an einer Mooringboje vor dem Bora Bora Yachtclub und bestaunen die Silhouette von Bora Bora.

26. September 2009

Ein schwerer Sturm hat uns am 24.9. heimgesucht. Bis über 60 kn Wind über mehrere Stunden. Das hielt unser Anker nicht mehr und wir drifteten schnell auf das Außenriff Raiateas zu. Mit Müh und Not konnten wir ein Auflaufen verhindern und uns in eine Bucht an eine Boje zurückziehen. Wir sind wohlauf. Schäden am Boot: 1 Solarpaneele abgerissen (versank in den Fluten), Bootshaken ebenfalls den Fluten anheimgefallen.

Heute am Tag der Wahl, haben wir auch gewählt. Wir sind jetzt an einer Boje vor der Insel Tahaa. Es soll wieder Gewitter geben. Deshalb ist die Fahrt nach Bora Bora erstmal aufgeschoben. Es sind dorthin nur noch 20 sm.

22. September 2009

Um 7 Uhr rettet Mia durch Alarm die Atair vor dem Auflaufen im Flußdelta der Faaroa Bay. Wir kamen unbemerkt auf dem weichen Ankergrund ins Rutschen, als der Wind auffrischte.

21. September 2009

Endlich mal wieder ein angenehmer Segeltag. Wir erreichen die Insel Raiatea und ankern in der Faaroa Bay. Von hier aus starteten die Polynesier die Entdeckung und Besiedelung Hawaiis, Neuseelands, der Cook Inseln bis hin zur Osterinsel.

20. September 2009

Heute ist Wolframs Geburtstag. Mia hat einen Tag mit Mietauto geschenkt (inkl. fürstliches Essen und Trinken). Wir erkunden die Insel Huahine: bewundern die Maraes der Polynesier (religiöse Stätten), die Fischreusen (aus Stein gebaut und heute noch in Funktion), füttern die heiligen Ohrenaale in Faie, essen im Chez Tara (köstliches polynesisches Buffet) und strecken die Füße im Sand aus. Ein wunderschöner Tag.

18. September 2009

Nach einer unbeschreiblich schlechten Überfahrt erreichen wir nach 85 sm und 18 Std. Huahine. Wellen von 3-4 m aus vielfältigen Richtungen und starke, richtungwechselnde Strömungen verwandelten das Meer in eine Waschmaschine. Das Geschaukel nahm kein Ende. Dazu stieg der Autopilot ständig aus. Wir konnten über Nacht kein Auge zu tun und kamen völlig kaputt gegen 9 Uhr in Fare auf Huahine an. Zu guter letzt gabs dann auch noch kräftig Regen.

16. September 2009

Wieder ein besonderer Tag. Innerhalb des Außenriffs schnorcheln wir über einen Sandbank unter Riesenstachelrochen und Schwarzspitzenhaien. Die Rochen kann man sogar streicheln - glitschig und ein wenig rauh. Uuuuuaaaaaahh ! Auch dieses Erlebnis werden wir nie vergessen ! Übrigens: die Schwarzspitzenhaie waren ganz friedlich - die wollen ja nur spielen .......

15. September 2009

Wir haben Tahiti wieder verlassen und ankern in der Oponohu Bay. Ein herrliches Fleckchen. Das haben auch die Filmemacher schon erkannt, und so diente diese Bucht in mehreren Spielfilmen als Kulisse. Auf dem Weg hierher kamen uns zwei Großwale entgegen. Direkt auf unserem Kurs. Erst 10 m vor der ATAIR tauchten sie ab. Beide Schwanzflossen waren zu sehen. Überwältigend !!!!!!

13. September 2009

Wieder in Tahiti, um Wasser und Diesel für die große Fahrt nach Neuseeland zu tanken. Auch Lebensmittel werden noch gebunkert. Wieder sehen wir einen großen Wal bei der Überfahrt. Er grüßt uns mit der Schwanzflosse.

10. September 2009

Wir sind nach Moorea gesegelt und haben in der berühmten Cookbay geankert. Am nächsten Tag kontrollierte uns der Zoll und wies uns darauf hin, daß wir in einem Schutzgebiet ankern. Also sind wir gleich eine Bay weitergefahren - in die Opunohu Bay. Diese ist noch um Einiges schöner als die Cookbay. Auf dem Weg dahin sahen wir unseren ersten Großwal (ca. 15 m lang). Ein mitreißendes Erlebnis. Wie kann man diese Tiere nur umbringen wollen ?

02. September 2009

Abends ab 18 h erwischt uns ein Sturm im Ankerfeld vor der Marina Taina. 56 kn Wind aus SO werden gemessen. Er hält 4 h an und wirft mehrere Boote an Land. Andere werden ebenfalls vom Anker losgerissen und kollidieren mit anderen Booten. Erheblicher Schaden entsteht. Ein amerikanischer Segler driftet mit heraushängendem Anker in einer Entfernung von 10 m an uns vorbei. Schwein gehabt ! Unsere Freunde Ralph (Relax) und Jürgen(Leon de mar) haben nicht so viel Glück. Relax wird von Paseafique getroffen und Leon de mar driftet selbst und trifft eine Yacht, die an einer mooring liegt. Unser Anker hält. Der Wind peitscht den Regen in unser Gesicht, wie Hagel, wenn wir mal die Nase rausstrecken, um nach potentiellen Gefährdungen Ausschau zu halten. Nach 4 h endet der Sturm in einer totalen Windstille. Kein Wetterdienst hatte dieses Unwetter vorhergesagt, das auch an Land große Schäden anrichtete.

21. August 2009

Die schöne Zeit auf Toau ist vorbei. Wir nehmen Abschied von Valentine, Gaston und Philipp. In 48 Stunden erreichen wir am 21.8. Tahiti und gehen vor der Marina Taina vor Anker. Bei der Überfahrt haben wir kaum Wind und Welle. Tahiti sehen wir schon 12 Stunden vor Ankunft in der Abenddämmerung. Ein grandioser Anblick.

04. August 2009

Nach einer Nachtfahrt mit wenig Wind machen wir in der Bucht Anse Amyot auf dem Atoll Toau an einer Mooringboje fest. Ein ruhiger Platz direkt vor einem Korallenriff. Nur eine Familie lebt hier.

27. Juli 2009

Nach einer bewegten Überfahrt erreichen wir nach 4 Tagen das Dörfchen Tearavero  auf dem Atoll Kauehi in den Tuamotus.

23. Juli 2009

Wir laufen aus der Baie Hakatea (Daniels Bay) aus mit Kurs auf Kauehi/Tuamotus.

 

20. Juli 2009

Seit dem 18. Juli sind wir in der "Danielsbay", 5 sm von Taiohae entfernt. Eine Traumbucht. Hier füllen wir Wasser auf und tauschen Rum etc. gegen Früchte ein. Die Einheimischen sind sehr freundlich. In dem anschließenden Tal befindet sich der dritthöchste Wasserfall der Welt.

14. Juli 2009

Seit dem 12. Juli sind wir auf Nuku Hiva und ankern vor dem Hauptort der Marquesas Taiohae. An den vorbereitenden Feiern zum französischen Nationalfeiertag, einer Miß Nuku Hiva - Wahl und beeindruckenden Urtänzen der Einheimischen haben wir schon teilgenommen.

09. Juli 2009

Wegen der Stechmücken sind wir nach Ua Pou gesegelt. Der Hafen heißt Hakahau und man muß mit Heckanker liegen, was wir gar nicht mögen.

08. Juli 2009

Heute haben wir an die Nordseite von Hiva Oa/Baie Hanamenu verlegt. Wir sind ganz allein in der Bucht und nur eine Familie lebt in einem Haus am Land. Ein wunderbarer Ort und gastfreundliche Leute. Leider wird die Bucht von Moskitos und Nonos (Stechfliegen) bevölkert.

04. Juli 2009

Auch auf Tahuata hatten wir sehr starke Fallböen und Regen. An der Westküste soll an der Felsenküste ein Segelboot zerschellt sein. Kein Mensch an Bord. Dinghi und Rettungswesten fehlen.

Wir sind am Freitag 3.7. nach Atuona/Hiva Oa "gesegelt". Es war mal wieder alles gegen uns. Welle, Wind und Strom. Glücklicherweise war die Überfahrt nicht lang. Jetzt liegen wir in der Bucht Taaoa mit Heckanker.

In den nächsten Tagen müssen wir hier einklarieren und Lebensmittel einkaufen.

Natürlich werden wir Paul Gauguin huldigen, der hier lebte und 1903 verstorben ist.

27. Juni 2009

Das Wetter ist schlecht. Viel Regen und starke Fallböen in der Bucht Hanavave. Deshalb sind wir heute von Fatu Hiva nach Tahuata gesegelt und ankern in der Bucht Faihatu. Das schlechte Wetter soll in den nächsten Tagen anhalten.

20. Juni 2009

Nach 24 Tagen und 6,5 Std.  um 15:30 h Anker fallen in der Bucht Hanavave auf Fatu Hiva. 2998 sm wurden von den Galapagos bis hierher zurückgelegt. Unsere längste bisher zu zweit gesegelte Strecke. Empfangen werden wir von einer traumhaft schönen Landschaft. Wie die Südsee eben so ist.

8. Juni 2009

Schon wieder ein Grund zum Feiern. Heute um 11:11 Uhr hatten wir Bergfest ! Noch 1470 sm to go.

29. Mai 2009

Heute wird gefeiert. Mia und Wolfram sind 10 000 sm zusammen auf der  ATAIR gesegelt !

 

27. Mai 2009

Um 11:00 Uhr starten wir Richtung Marquesas.

19. Mai 2009

Um 10:15 Uhr sind wir in Puerto Ayora/Isla Sta. Cruz - Galapagos angekommen. Statt der üblichen 840 sm mußten wir wegen der widrigen Winde 1014 sm zurücklegen. So haben wir 13 Tage bis hierher gebraucht.

Heute wurde außerdem unser erstes Logbuch geschlossen, in dem seit dem 03.05.2004 alle Törns und mehr der ATAIR aufgezeichnet wurden. Viele Freunde und andere Segler waren während dieser Zeit an Bord. Insgesamt bewältigten wir in dieser Zeit 9757 sm. Nun ist das zweite Logbuch eröffnet und wird mit der Fahrt von hier zu den Marquesas beginnen. 

17. Mai 2009

Um 23:58 Uhr am 17.5.09 haben wir den Äquator überquert. Die Westposition war 088° 46,7´W. Noch 93 sm bis Galapagos, Sta.Cruz-Puerto Ayora.

06. Mai 2009

Wir starten nach Galapagos. Gleichzeitig startet "Cries and Whispers" mit Jan und Michel aus Belgien. Später wollen nachkommen: "Tramp" mit Anke und Günther (D) und "Green Coral" mit Rosi und Peter (CH).

04.Mai 2009

Wolfram findet die Ursache für die Ruderblockade. Eine kleine Imbußschraube hatte sich gelockert und damit die Ruderachse freigegeben, die sich mit einem Kreuzgelenk in einem Wandloch verkeilte. Wir genießen den Traumstrand mit anderen Seglern. Nachts gibt es als Zugabe ein immenses Feuerwerk durch Meeresleuchten.

03. Mai 2009

Bei der Ausfahrt von Panama blockiert das Ruder. Wir haben nur eine halbe Ruderumdrehung zum Steuern. Trotzdem fahren wir weiter. Abends erreichen wir eine Traumbucht mit Palmenstrand auf Pedro Gonzales.

02.Mai 2009

Wolfram hat den entscheidenden Transistor bei Electronica Caribe bekommen. Der Elektroniker hat alles zusammengebaut und .... es funktioniert wieder. Außerdem haben wir uns am "Frischemarkt" mit Gemüse und Obst eingedeckt. Morgen wird hier in Panama der Präsident gewählt, wir aber wollen starten. Zunächst laufen wir die Insel Pedro Gonzales in den Las Perlas an.

28. April 2009

Es schneit wieder in Panama. Es ist nicht zu glauben, welches Pech wir haben. Beim Überprüfen der Systeme hat plötzlich der Autopilot seinen Geist aufgegeben. In der Steuereinheit ist ein Transistor durchgebrannt. Der Elektroniker sagt uns, daß es diese Teile hier nicht gibt. Auch eine ganze Platine gibt es nicht, da der Pilot "schon" 12 Jahre alt ist. Nun suchen wir auf mehreren Wegen eine Lösung.

Große Strecken können wir nicht ohne Autopilot fahren. Dann müßte dauernd jemand am Ruder stehen. Das schaffen wir zu zweit nicht.

Also ist erstmal der Abfahrttermin 29.4. gestrichen. Wir melden uns wieder, wenn es was Neues gibt. Drückt uns die Daumen.

26. April 2009

Alles Schnee von gestern: s.u. ! Die Reparatur an Land war erfolgreich. Ein Flügel des Propellers war 1mm aus der Normalposition verschoben. Nach neuerlichem Studium der Wetterbedingungen im Pazifik und nach Befragen der "Seglerbibel" von Jimmy Cornell, wollen wir nun doch Richtung Galapagos - Marquesas starten. Am Dienstag, 28.4. soll es losgehen. Drückt uns die Daumen. Mias Schwester Susanne Reis (vielen Dank an sie !)wird wieder unsere Positionen eingeben, sodaß Ihr uns verfolgen könnt. Die Adresse ist: http://srv1.intermar-ev.de/karte/karte.html   Dann das Seegebiet aussuchen und vergrößern. Dann dürftet Ihr uns sehen.

Das unten für Panama und Costa Rica gesagte, gilt übrigens auch für die Südsee. Von Tahiti aus kann man auch Einiges unternehmen. Wir würden uns freuen, wenn Ihr an Bord kommen könntet. In Tahiti werden wir etwa ab August sein. Wir können uns da abstimmen. Zur Kontaktaufnahme bitte an treptow.w@web.de schreiben.

 

Da wir nun ca. 1 Jahr in Panama und Costa Rica bleiben, sind wir offen für Euren Besuch. Las Perlas, West-Panama und Costa Rica inkl. Isla de Cocos sind attraktive Ziele. Tauchen und Schnorcheln, Urwaldflüsse und traumhafte Strände, einzigartige Tier- und Pflanzenwelt erwarten Euch.  Bitte meldet Euch unter treptow.w@web.de  oder  treptov@skyfile-c.com  oder auf unserem Panamahandy  00507-68255649.

Soweit wir wissen bieten Iberia (über Madrid) und KLM/Air France (über Amsterdam) Flüge nach Panama City zu vernünftigen Peisen an.

Wir würden uns freuen Euch an Bord begrüssen zu können !

22. März 2009

Vom 17. - 19. März haben wir mit dem Bus Costa Rica besucht. Nicht ganz freiwillig. Jedoch war unsere Aufenthaltsgenehmigung abgelaufen, und so mußten wir Panama für ein paar Stunden verlassen. Für ca. 500 km (one way) mussten wir nur 9,80 US $ pro Person zahlen. Das liegt daran, daß wir sogenannte "jubilados" sind (Frauen über 55 Jahre und Männer über 60 Jahre) Ja, Pensionäre haben es gut in Panama. Preisnachlässe gibt es auch für Medikamente (20 %), Flugreisen (bis 40 %) u.v.m. Die ganz cleveren Deutschen beschaffen sich ein Pensionärsvisum.

 Weiterhin haben wir unseren "haul out" am 11.4. Die Zwischenzeit vertreiben wir uns mit weiteren Reparaturen: Auspufftopf, Ankerwinsch (fertiggestellt), Außenborder, neue Batterien, Motorkühler u.v.m. und natürlich Rostklopfen und Streichen.

01. März 2009

Unsere Weiterfahrt Richtung Galapagos ist jetzt eher unwahrscheinlich. Die Getriebereparatur hat nicht den Erfolg gehabt, wie zunächst angenommen. Die Welle vibriert weiterhin, wenn auch weniger. Außerdem hat sich das Propellergeräusch bei Fahrt erheblich verstärkt. D.h. die ATAIR muß aus dem Wasser, um die Probleme zu lösen. Leider gibt es hier wenig Möglichkeiten. Den Termin, den wir jetzt haben ist der 11. April. Das dürfte aber zu spät für einen Start in den Pazifik sein, weil dann südliche Winde vorherrschen. Plan B ist, in Panama 1 Jahr zu bleiben und die Küste Richtung Costa Rica zu erkunden. Dort soll es wunderschön sein.

20. Februar 2009

Unsere Abfahrt nach Galapagos verzögert sich. Eine Getriebereparatur mußte vorgenommen werden. Glücklicherweise haben wir einen guten Monteur bekommen und die ATAIR mußte nicht aus dem Wasser. Inzwischen ist die Reparatur abgeschlossen. Außerdem brauchte Wolfram eine neue Zahnkrone. Das zieht sich noch über weitere Termine. Jetzt ist erstmal Karneval und alles geschlossen.  

12. Februar 2009

Heute sind Loni und Dieter von Bord gegangen. Wir hatten eine schöne Zeit zusammen. Nach La Esmeralda, wo wir schwarze Perlen kaufen konnten, fuhren wir mit dem Dinghi den Urwaldfluß Rio Cacique zwischen Mangroven, Lianen und Papageien hoch. Die Cocholon Bay am naechsten Tag ueberraschte uns mit hunderten Seevögeln - Kormoranen, Pelikanen, Tölpeln und Möwen. Die abschließende Insel Bayoneta hat wunderbare Strände, auf denen wir Kaurimuscheln fanden. Heute konnten wir uns mit vollen Segeln  durch die riffreiche Inselwelt zurück nach Contadora kämpfen. Bei der Rückkehr zur ATAIR wurden Mia und Wolfram am Strand von einer hohen Welle umgeworfen und unter dem Dinghi begraben. Wir sind unverletzt. Nur unser Einkauf und wir selbst sind voller Sand. Der Außenborder läuft auch wieder. Das einzige was vermißt wird ist: die Plastikschute zum Ausschöpfen des Dinghis, Mias Sonnenbrille und die grünen/roten Paprika. Franzosen und Briten halfen uns selbstlos. 

07. Februar 2009

Bis heute hat der starke Wind (bis 8 Bft) angehalten. Gut, daß wir auf einem sicheren Ankerplatz vor der Insel Canas lagen. Nach Bewältigung der schwierigen Ausfahrt (viele überspülte Riffe) segelten wir nach Esmeraldas, ein Dorf an der Südspitze der Insel El Rey. Über Nacht ist es windstill geworden.

06. Februar 2009

Wir liegen zwischen den Inseln El Rey und Espiritu Santu und genießen die völlige Abgeschiedenheit. Natur pur. Am 3.2. - 5.2 mittags war kein Wind. Nun bläst er jedoch mit 6-8 Bft. Das soll so bis morgen anhalten.

02. Februar 2009

Loni und Dieter sind an Bord gekommen. Ein fröhliches Wiedersehen. Sie mußten mit einem kleinen Boot von Panamacity übersetzen, da der Flughafen gesperrt  und die große Fähre kaputt ist.

01. Februar 2009

Wir liegen weiterhin vor Contadora und haben Günter Hamacher besucht, der hier seit 27 Jahren lebt und schon einige Menschenleben gerettet hat. Er kümmert sich per Kurzwelle um die Segler, die im Pazifik unterwegs sind. Jeden Abend um 19 Uhr. Heute verließen die österreichischen Segelyachten "Black Pearl" (Sabine/Hans) und "September" (Gabi/Hans) den Ankerplatz vor Contadora. "Black Pearl" geht nach Panama City (Zahnarzt) und "September" steuert die Galapagosinseln an. Gestern hatten wir zusammen noch einen ausgiebigen Sundowner auf der ATAIR genommen.

27. Januar 2009

Nach einem wunderbaren Segeltag bei 4-5 Bft halbem Wind unter vollen Segeln und ca. 30 cm Welle, ankern wir vor Contadora (Las Perlas/Panama). Bei der Fahrt haben wir einen 40 cm langen Bonito geangelt. Unseren 1. Fisch !

25. Januar 2009

Mit wenig Wind kommen wir zur Insel Otoque und ankern vor dem Südstrand im Urwald. Wir sind ganz allein, und es ist paradiesisch. Endlich mal ein gut geschützter ruhiger Ankerplatz.

23. Januar 2009

Nur 7 sm sind´s bis Taboga. Die Insel wurde 1516 von Balboa entdeckt. 1524 gründete Pater Luque eine Siedlung, die später Ausgangshafen für Pizzarro war. Im 19. Jahrh. war Paul Gaugin hier, um sich von einer Krankheit zu erholen, die er sich beim Kanalbau zugezogen hatte. Taboga war sozusagen das Krankenhaus der französischen Kanalbauer. Wir ankern hier und erkunden die Insel.

21. Januar 2009

Am 19. und 20.1. haben wir den Panamakanal durchquert. Zunächst am 19.1. abends die 3 Gatunschleusen, die die anspruchvollsten sind. Wir wurden zusammen mit dem Kühlfrachter Boston Bay auf Gatun Lake-Niveau gehoben. Wir übernachteten an einer Boje. Baden verboten, wegen der Krokodile, die bis zu 6 m lang werden. Morgens wurden wir von den Bruellaffen und unserem Piloten Mc Lean geweckt. In den Schleusen Pedro Miguel und Miraflores waren wir ganz allein mit 100 Mio Liter Wasser. Um 12:45 Uhr öffnete sich das Tor zum Pazifik. Es lief alles sehr zügig. Um 13:45 Uhr waren wir schon am Ankerplatz Playita del amador (Flamenco) am Ende des Kanals. Mit unseren linehändlern Nicolas (Frankreich), Sabine und Hans (Österreich) köpften wir 2 Flaschen Concha y Toro Sekt zur Begrüßung des Pazifiks.

   

ATAIR in der ersten Miraflores-Schleuse am 20. Januar 2009

Fotos sind von Michael Pipprich. Vielen Dank !

 

11. Januar 2009

Nachdem wir Weihnachten und Neujahr bei den Kunaindianern mit anderen Seglern gefeiert haben, sind wir am 6.1.09 nach Colon aufgebrochen. Leider wurde der Neujahrstag durch den Tod eines französischen Seglers zum Trauertag. Er hatte noch an der Silveysterfeier am "swimmingpool" auf der Barbecue-Insel (ca. 12 sm von uns) in den Eastern Holland Cays teilgenommen und war wohl später aus seinem Dinghi gefallen. Er wurde tot am Strand einer anderen kleinen Insel aufgefunden. Der Außenborder lief noch.

 Kurze Aufenthalte bei Isla Linton und Portobello ließen uns die Strecke nach Colon in bequemen Tagestörns bewältigen. Der NO-Schwell wurde mit der Zeit  immer schwächer.

In Portobello berührte uns mal wieder der Hauch der Geschichte. Die Bucht wurde 1502 von Columbus entdeckt. Ab dem Ende des 16. Jahrhunderts wurde es ca. 200 Jahre lang als Verladeort für das Gold Südamerikas genutzt. Das lockte natürlich auch andere an. So überfielen die Piraten Captain Morgan, Vernon und Kinghill in verschiedenen Jahren das Städtchen, zerstörten und plünderten es aus.

Nun liegen wir in Sichtweite des Panamakanals vor Anker und kämpfen uns durch den Genehmigungsdschungel der Kanalpassage.

22. Dezember 2008

Am 18.12.2008 sind wir nach 4 Tagen und 16 Stunden auf der Insel Porvenir auf den San Blas Inseln/Panama angekommen. Es waren 647 sm unter schweren Bedingungen. Das Seegebiet soll das viertschwierigste der Welt sein. Wir können nur sagen: So hohe Wellen haben wir noch nie gehabt. Und dann von allen Seiten. Aber wir sind gut vorangekommen. Bestes Etmal war 150 sm. Das ist Rekord für uns.

Die San Blas Inseln sind ein Traum. Nun bleiben wir über Neujahr hier und erholen uns. Die Kuna-Indianer versorgen uns ständig mit Fisch und Lobster. Wir liegen in den East Lemon Cays und haben sogar einen Bäcker auf einer der Palmeninseln. 6 Baguettes zu 1 US $.

Wir wünschen allen Besuchern dieser Seiten ein Frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

 

07. Dezember 2008

Zum Nikolaus haben wir den ersten Funkkontakt mit unserer "neuen" Kurzwellenanlage hergestellt. Wir sprachen mit Pazifik-Günter ( Günter Hamacher auf der Insel Contadora/Panama der Inselgruppe Las Perlas auf der Pazifikseite von Panama).

Es regnet mal wieder. So werden wir heute das Unterwasserschiff inspizieren. Da ist es sowieso nass.

05. Dezember 2008

Ihr könnt jetzt wieder die ATAIR im Positionsreport sehen. Ganz deutlich, weil z.Z. keine anderen Boote in unserer Nähe liegen. Geht auf:

www.srv1.intermar-ev.de/karte/karte/html       und dann auf Seegebiet Karibik Süd-Ost

Unser Abfahrtstermin steht noch nicht fest, da das Wetter z.Z. uns wieder mit Regen beglückt und dadurch die Arbeiten an Deck beeinträchtigt sind. Aber: Unser neues Dinghi ist angekommen und auch unsere Kochgasvorräte sind wieder komplett. Also jetzt liegts nur noch an uns und am Wetter.

22. November 2008

Nach einigen Tagen Dauerregen, scheint das Wetter jetzt wieder etwas besser zu werden. Aber wahrscheinlich wird es bis Neumond so naß bleiben. Unser neues Dinghi soll heute ankommen. Es hat einen kleinen Umweg genommen-über Panama. Von Gate, unserem kanadischen Nachbarn, haben wir eine Kurzwellenanlage erworben. Eine kleine Zusatzaufgabe zum Kabelverlegen. Voraussichtlich werden wir um den 6.12. herum in Richtung Westen starten.

10. November 2008

Seit 03.11. sind wir wieder auf der ATAIR in Curacao. Das Boot ist in einem recht guten Zustand. Alle Systeme funktionieren bisher. Leider gibt es mit dem Rost wieder viel Arbeit. Unser neuer Duogen Wind-Wasser Generator ist bereits angekommen und muß auch noch installiert werden. Auf das neue Dinghi warten wir noch. Inzwischen blieb aber doch noch Zeit an den Strand zu fahren und das karibische Meer zu genießen. Ansonsten haben wir es hier sonnig bei 30 Grad und schwach windig 0-3 Bft.

11. Oktober 2008

Unsere Abreise von Deutschland wurde auf den 03.11.2008 verschoben. Außerdem werden wir unseren Aufenthalt auf den San Blas Inseln/Panama etwas verkürzen, sodaß wir schon Im Dezember oder Anfang Januar 09 durch den Panama-Kanal kommen. Auf Empfehlung von Panama-Günter (berühmter Seglerfreund auf Contadora/Panama) werden wir das so machen, um lange Wartezeiten vor dem Kanal zu vermeiden, die im Februar - Mai erwartet werden. Wir bleiben dafür länger auf den Las Perlas/Panama. Das ist eine Inselgruppe mit ca. 100 Inseln, die auf der pazifischen Seite im Golf von Panama liegt und ca. 35 sm von der Kanalausfahrt entfernt ist. Die Verbindung nach Panama City ist gut und die Infrastruktur auf den z. T. bewohnten Inseln auch.

22. August 2008

Wir haben die Törnplanung für Ende 2008 und 2009 abgeschlossen. Sie ist unter Routenplan zu finden. Wie Ihr seht haben wir uns entschlossen den Panama-Kanal zu durchqueren und dann in die Südsee zu segeln. Wir würden uns freuen, wenn Ihr Euch zum Mitsegeln auf der einen oder anderen Etappe entscheiden könntet.

18. Mai 2008

In Mannheim sind wir sicher angekommen. Nadja hat uns am Flughafen abgeholt und uns außerdem mit einem Frühstückskit für das Wochenende ausgerüstet. Das war super ! Der Flug von Curacao war ruhig, aber der Service schlecht. Offensichtlich hat man sich bei KLM entschlossen, die Verpackungsmenge gegenüber der Essensmenge auf über 70 % zu steigern. Das bischen Essen wird in Eierkartons serviert und mit Plastikfolien abgedichtet, die man leicht unter Zuhilfenahme der Zähne öffnen kann. Dafür gibt es auf dem Essen ein Deckblatt, das mit bunten Frühlingsblumen bedruckt ist und das wenig schmackhafte Essen verdeckt. Im übrigen wurden mitreisende Kinder zusätzlich eingesetzt diesen ganzen Müll abzuräumen. So kann man Personalkosten sparen! Zu Beginn der Nacht wurden wir aufgefordert, die Luken zu schließen. Auf unsere verständnislosen Blicke, fuhr die Oberstewardess (vier Streifen am Ärmel) Wolfram an: " Soll ich das etwa selber machen ?"

09. Mai 2008

Schüsse auf die ATAIR !

Die ATAIR gibt immer mal wieder ein Geheimnis preis. Am Bug entstanden unter dem neuen Bootslack aus Trinidad Blasen. Nun, beim Aufklopfen dieser Stellen entdeckte Wolfram, daß zu früherer Zeit auf die ATAIR mit einer Maschinenpistole oder ähnlichem geschossen worden sein muß. Eindeutig sind die Einschußlöcher zu sehen. Teilweise gehen sie nicht durch den Stahl. Bei welchem der Voreigentümer ist das passiert ? Und wo ? Wir haben Fotos gemacht, die wir unter Reiseberichte 2008 zeigen werden.

07. Mai 2008

Wir sind zurück in Seru Boca Marina und bereiten die ATAIR für die Lagerzeit bis Oktober vor. Heute morgen hatten wir ein Konferenztelefongespräch mit Annette in Australien und Nadja in Deutschland. Weltumspannend telefoniert - Skype machts möglich. Und das zu 0,00 € Kosten.

Im Reisebericht 2008 ( Törn: Bonaire-Curacao-Aruba mit Loni und Dieter ) haben wir eine Änderung bzgl. der Hotels auf Aruba vorgenommen. Das war wohl etwas mißverständlich.

06. Mai 2008

Endlich - endlich haben wir eine stabile Passatwetterlage, tagsüber zunehmender schöner Segelwind mit bis zu 5 kn, nachts eine leichte romantische Karibikbrise. So ist´s recht, so stellt man sich die Karibik vor. Außerdem: kein Regen und luftige Passatwölkchen. Wir verbrachten die letzte Woche in Fuik Baai, ein ruhiger Ankerplatz mit reichlich Gelegenheit zum Baden.

27. April 2008

Auch wir bleiben nicht von Preissteigerungen verschont. Deshalb mußten wir die Mitsegelbedingungen und -preise anpassen. Bitte nachschauen auf dieser homepage unter Anheuern und Preise. Wir bitten um Euer Verständnis.

23. April 2008

Gesternabend waren Maivis, John und Phillip bei uns an Bord zum Abendessen. Es wurde ein langer und schöner Abend.

Unser Freund Peter aus Neuseeland, sandte uns eine email mit folgendem Spruch:

"20 years from now, you will be more disappointed by the things you didn´t do than by the things you did do. So throw off the bowlines. Sail away from the safe harbour. Catch the tradewinds in your sails. Explore. Dream. Discover."

                                                                                                                   Mark Twain

(Von Peter werden wir noch in den Reiseberichte erzählen)

20. April 2008

Kurzausflug nach Fuik Baai/ Curacao mit Maivis und John. In der Marina wird es leer. Die einen starten Richtung Panama-Kanal, wo es Wartezeiten bis 8 Wochen für die Durchfahrt gibt, die anderen fliegen nachhause, um im Herbst zurückzukehren.

17. April 2008

Die Atlantiküberquerer Gerlinde, Sylta und Thomas wird freuen zu hören, daß der Fuß des Salontisches nun endlich repariert werden konnte. Dagegen stellten wir fest, daß die Fußpumpe für Meerwasser erneuert werden muß. Man kennt ja den Spruch: "Keine Rose ohne Dornen !".

09. April 2008

Wir können mit einigen Reparaturerfolgen aufwarten. Radar, Inmarsat C - Anlage und der Gasherd konnten erfolgreich repariert werden und funktionieren wieder prächtig ! Wir sind froh, daß wir nun auf sehr teure Neuanschaffungen verzichten können.

06. April 2008

Wir haben mit Klaus, Herbert und Peter einen ereignisreichen Törn nach Klein Curacao - Bonaire - Klein Curacao - Curacao gemacht. Heute sind die drei von Bord gegangen, um nach Deutschland zu fliegen. Schade, es hätte noch mehr Zeit zur Verfügung stehen sollen.

25. März 2008

Klaus, Herbert und Peter sind an Bord gekommen, und wir planen unseren Törn.

21. März 2008

Wir wünschen allen Lesern dieser homepage "Fröhliche Ostern" !

Wir liegen weiterhin in Seru Boca Marina/Curacao und bereiten die ATAIR und uns auf unsere Besucher Klaus, Herbert und Peter vor. Alles läuft gut, und wir sind auch mit unseren Reparaturen und Instandhaltungen vorangekommen. Wir haben frischen Diesel getankt, natürlich nun mit Antibakterienzusatz, und der Motor läuft wieder einwandfrei. Wir haben wieder viele Freunde gewonnen, deren Lebensläufe wir in den Reiseberichten beschreiben werden. Es ist schier unglaublich welche z.T. abenteuerlichen Lebensentwicklungen sich da offenbaren.

07. März 2008

Die gestrige "Dienstfahrt" nach Willemstad geriet fast zu einem Abenteuer. Weil wir wegen der Verschmutzung mit Diesel im Kanister fahren mußten, war unsere Fahrzeit begrenzt. Der Ansaugschlauch hatte sich wohl verselbständigt und Luft gezogen. Zweimal mußten wir ankern und Diesel nachfüllen. Dabei hatten wir Glück, daß wir jeweils schon durch die Einfahrten im Schottegatt und Spaanse Waters hindurch waren. Jetzt sind wir wieder in der Seru Boca Marina.

27. Februar 2008

Wir kommen am 17.05.2008 zurück nach Mannheim und bleiben bis 16.10.2008. Die Flüge sind gebucht.

Im Dieseltank haben sich Bakterien breit gemacht und jede Menge Schlamm erzeugt. Nächste Woche verholen wir nach Willemstad. Dort wird der Tank gereinigt.

21. Februar 2008

Wir sind wieder "gut" auf Curacao gelandet. Es war am 18./19.2. eine harte Überfahrt von Aruba hierher. Für 75 sm haben wir 27 Std. gebraucht. Wind (7 Bft), Welle (3-4 m) und Strom (1-3 kn) waren gegen uns. Auf halber Strecke schwächelte dann noch der Motor. Nur noch 3 Zylinder liefen, keine Kraft mehr auf die Schraube. So kreuzten wir nach alter Väter Sitte. Auch die 10 m breite Einfahrt von Spaanse Waters auf Curacao wurde segelnder Weise bewältigt. In die Marina wurden wir dann mit einem Motorboot bugsiert. Am nächsten Morgen: der Motor lief einwandfrei.

Wir haben uns dann am Mittwoch 20.2. in der Marina-Bar bei der totalen Mondfinsternis getröstet.

10. Februar 2008

Der Karneval ist auch hier vorüber und das Einerlei der an- und ablegenden Kreuzfahrtschiffe geht seinen Gang. Voraussichtlich bleiben wir auf Aruba bis 16.2. Da bleibt noch Zeit für Arbeiten am Schiff und für den Strand.

21. Januar 2008

Am 20.1.08 haben wir nach einer Nachtfahrt von Curacao aus Aruba erreicht. Es gab neben ordentlichem Wind mit 5-6 Bft auch Wellen bis 5 m. Loni und Dieter gingen von Bord. Wir bleiben ein paar Tage hier, bis Wind und Welle etwas abgeklungen sind, um dann nach Curacao zurückkehren zu können.

11. Januar 2008

Hier nun die ersten Fotos von der "neuen" ATAIR

     

09. Januar 2008

Crewwechsel: Ilias, Christine, Elina und Leon gingen von Bord. Loni und Dieter sind die neuen Crewmitglieder. Das Wetter ist endlich trocken. Für Sonntag ist aber weiterer Regen angekündigt.

05. Januar 2008

Über Klein Curacao sind wir heute in Bonaire eingetroffen. Die Ankerbedingungen in Klein Curacao sind sehr schwierig. Trotzdem ist das Inselchen, welches schon vielen Schiffen zum Verhängnis wurde, ein Geheimtip. Heute hatten wir wieder einen Nordseetag-nur etwas wärmer. Wir glauben nicht mehr an die Trockenzeit.

03. Januar 2008

Nach ruppiger Rückfahrt von der Sta. Cruz Bay nach der Seru Boca Marina ( 6,5 Std für 26 sm ) bereiten wir uns heute auf die Überfahrt nach Bonaire vor.

01. Januar 2008

Wir wünschen Euch ein frohes neues Jahr ! Prost !

Wir sind über die Piscadera Bay, die sich durch unsäglichen Gestank aus einer Raffinerie auszeichnet, in die malerische Sta. Cruz Bay im NW Curacaos gekommen. Gestern haben wir um 19:00 Uhr (deutsche Zeit 24:00 Uhr) auf das neue Jahr angestoßen. Zuvor gab es eine vorzügliche thailändische Crevettensuppe von Christine/Ilias. Hier wird genauso geknallt wie in Deutschland. Tagsüber ging der Anker auf Slip und wir hatten 3 Stunden zu tun, um ihn wieder neu zu verlegen. Eine schöne Übung. Es blieb aber noch genug Zeit zu schnorcheln, zu baden und die Gegend zu erkunden. Es gibt täglich weiterhin Schauer und Böen. Windstärke 5-6 Bft aus Ost bis Südost. Das  gibt eine schwierige Rückfahrt nach Seru Boca Marina.

27. Dezember 2007

Gestern sind Christine, Elina, Ilias und Leon an Bord gekommen.

24. Dezember 2007

Nach heftigen Regengüssen in der Nacht zum 20.12. starten wir um 7:10 Uhr nach Curacao. Das Meer ist unruhig mit Kreuzschwell aus Ost und Nord (3-4 m). Um 14:30 Uhr machen wir fest in der Seru Boca Marina, Spaanse Waters/ Curacao. Am 21.12. steht einkaufen und der Gang durch die Behörden - Zoll, Immigration, Hafenkapitän - auf dem Programm. Wir freuen uns über das holländisch/karibische Flair Willemstads. Heute freuen wir uns auf das Weihnachtsessen mit ca. 20 Seglerinnen und Seglern nebst Kindern in der Marina. Es soll Tamales, Truthahn, Schweinskeule und Reis geben.

Wir wünschen allen Besuchern dieser homepage ein frohes Weihnachtsfest 2007.

18. Dezember 2007

Heute vor einem Jahr sind wir über den Atlantik von La Gomera nach Martinique gestartet.

17. Dezember 2007

Kralendijk ist ein beschauliches Städtchen. Gestern, am Sonntag, konnten wir unsere Lebensmittelvorräte etwas aufstocken, in einem Supermarkt, in dem es einfach alles gibt. Der Boden des Dinghis ist kaputt. Neue Dinghis gibt es hier und in Curacao nicht. Wir hoffen, daß José (ein Schreiner) uns bis morgen einen Holzboden einzieht.

16. Dezember 2007, 3. Advent

Über Nacht arbeiteten die Mücken weiter, bis dann am frühen Morgen, nachdem die Disco ihren Lärmterror eingestellt hatte, offensichtlich mindestens die im Baedeker genannte Jahresregenmenge herunterkam. Bonaire soll eine sehr trockene Insel sein! Im Moment ist es wie an der Nordsee - nur wärmer.

15. Dezember 2007

Ein trockener Tag. Wir haben Bonaire erreicht und liegen vor der Hauptstadt Kralendijk. 4m Ost-Schwell und 6-7 Bft haben die Reise hierher sehr verkürzt. 6,5 Stunden für 43 sm. Durchschnitt: 6,6 sm/h. Spitzengeschwindigkeit: 9,6 kn. In einem Uferrestaurant geniessen wir spareribs. Aber schon pieksen uns die Mücken wieder.

14. Dezember 2007

Wir nutzen die Gunst der Stunde (abnehmende Schauer ) und laufen nach Sotovento/Las Aves aus. 3 m Schwell begleiten uns. Wir erreichen Isla Palmeras auf Sotovento. Wieder zunehmender Starkwind (nun bis 8 Bft.) und selbstverständlich kräftige Schauer. Wenigstens brauchen wir uns über unseren Süßwasserbestand keine Sorgen zu machen.

11. Dezember 2007

Endlich keine Mücken! Wir sind auf Barlovento/Las Aves angekommen.Über Santo Domingo und Haiti tobt ein tropischer Sturm.Wir haben weiterhin Starkwindböen (7,5 Bft) und kräftige Regenschauer.Der Wetterbericht macht uns keine Hoffnung auf Besserung. Wir lernen 3 nette Fischer kennen, Juan, Freddy und Aleksander, die uns Fische und Langusten vorbeibringen.

10. Dezember 2007

Das sind wohl doch keine mitgebrachten Mücken,sondern hier in Cayo de Agua ansässige. Schauer,Sturmböen und Mücken prägen unser Dasein.

08. Dezember 2007

Um den Mücken zu entgehen, laufen wir nach Cayo de Agua aus. Eine Altlast Mücken fährt jedoch mit und belästigt uns weiter. Vor Cayo de Agua gibt es auch mal wieder jede Menge Schauer und Schwell. Trotzdem ist es ein schöner Ankerplatz. Wenn man hier im Sand ein tiefes Loch aushebt, kann man Süßwasser finden. Wir fangen dagegen das reichliche Regenwasser durch unsere neue Plane auf. 5 Liter in 10 Minuten !

06. Dezember 2007

Renate und Dieter gehen von Bord und fliegen nach Hause. Nachdem wir am 4.12. vor dem Gran Roque angekommen sind, haben wir den 5.12. für einen Ausflug zur Isla Vapor zum Schnorcheln genutzt. Wir laufen am 6.12. um 12:30 Uhr zum Cayo Carenero aus, wo wir nach einigen Navigationsschwierigkeiten die exzellente Ankerbucht finden. Aber Schönheit hat ihren Preis: Zunächst fallen Myriaden von Mücken über uns her und dann nachts ein Gewitter nach dem anderen.

03. Dezember 2007

Leider gehts schon weiter. 15:15 h Start nach Los Roques. Wieder eine völlig ruhige Nachtfahrt. Null Wind und nur wenig Welle. Dafür entschädigt der überwältigende Sternenhimmel. Wir können Polarstern und Kreuz des Südens gleichzeitig sehen.

02. Dezember 2007, 1. Advent

Nach 3 h kommen wir um 13:15 h auf Cayo Herradura an. Eine Traumbucht.

01. Dezember 2007

08:10 Uhr erreichen wir Pta. Delgada auf Tortuga.

30. November 2007

Renate und Dieter kommen an Bord. Um 16 Uhr starten wir mit Ziel Tortuga.

26. November 2007

Mia hatte gestern Geburtstag und hat diesen für die Überfahrt nach Isla Margarita geopfert. Wir hatten Glück: in nur 20 Stunden haben wir die 137 sm bewältigt. Um 09:15 h fiel der Anker in der Bucht von Porlamar, natürlich von Regen begleitet.

24. November 2007

Wir haben die Marina Coral Cove verlassen und in die schöne Scotland Bay verlagert. Endlich wieder frische Luft. Der Dauerregen in der Nacht hätte jedoch nicht sein müssen. Die letzten Tage waren durch Reparaturen geprägt. Unglaublich was beim Stehen an Land alles Schaden nimmt: Batterien, Autopilot, Achterlicht, Kühlwasserschlauch, Generator, Außenborder. Nun ist alles repariert und wir können morgen zur Isla Margarita starten.

16. November 2007

Seit 15 Uhr ist die ATAIR wieder im Wasser. Wegen zu schwacher Batterien sprang der Motor nicht an. Schließlich gelang es aber mit Landstrom doch. Aus Freude drehten wir erst mal eine Hafenrunde.

11. November 2007

Die erste Woche nach Rückkehr liegt hinter uns und wir kommen nur langsam voran, weil es unbeschreiblich heiß ist. Jeden Tag 38 Grad und das schon morgens ab 9 Uhr. Gestern hatten wir ein heftiges Tropengewitter mit viel Regen. Es sind keine Schäden entstanden. Der erste Antifoulinganstrich ist drauf und viele Dinge sind schon wieder montiert. Morgen soll noch das Lager der Welle am Heck ausgetauscht werden.

Am 9.11. besuchten wir das Lichterfest der Hindus. Nachdem die Sklaverei abgeschafft war, wurden viele Inder als billige Arbeitskräfte in die Karibik verbracht. Sie haben sich einige Gebräuche erhalten. Es werden an diesem Tag viele kleine Keramikschälchen mit Kokosöl aufgestellt, die dann vor den Häusern wie Kerzen brennen und eine friedliche Atmosphäre verbreiten. Außerdem werden die Häuser noch mit Girlanden etc. elektrisch beleuchtet. Feuerwerk darf auch nicht fehlen. Es ist so ähnlich wie bei uns Weihnachten und Neujahr zusammen.

05. November 2007

Gestern sind wir um 23 Uhr bei der ATAIR in Chaguaramas/Trinidad angekommen und haben das Schiff wohlbehalten vorgefunden. Keine Cucarachas, kein Schimmel. Die ATAIR erstrahlt jetzt in einem dunklen Blau - sehr elegant. Jetzt muß noch das Unterwasserschiff mit Antifouling gestrichen und alle verstauten Sachen ausgepackt werden.

Wir haben unsere Bordemail jeden Tag von 12 - 14 Uhr deutscher Zeit angeschaltet, sodaß Ihr uns direkt an Bord anmailen könnt. Bitte nur Textmail,keine Sonderzeichen und Anlagen. Die Adresse ist:

Das normale email geht natürlich auch. Wir schauen immer mal wieder rein.

27. September 2007

Eine überraschende Nachricht: Wir fliegen erst am 04.11.2007 zurück nach Trinidad. Dort wird schön kräftig die ATAIR von Nigel Barker und seinen Leuten von Grund auf neu gestrichen. Wir bleiben außerdem noch bis Ende April 2008 in der Karibik und zwar auf den ABC-Inseln (Aruba, Bonaire, Curacao). Vom 06.12. bis 26.12.2007 und vom 20.01. bis Ende April 2008 ist die ATAIR noch frei. Also, warum nicht mal (wieder) einen Urlaub auf der ATAIR machen ? Es gibt dort wahre Tauchparadiese und auch an Stränden fehlt´s nicht. Sonne ist sowieso da.

17. Mai 2007

Wir sind gut in Mannheim angekommen und haben noch mit der Zeitverschiebung zu kämpfen. Alle. die uns erreichen wollen, können uns über email treptow.w@web.de oder Telefon 0621-155365, 0172-6166140, 0172-9825093 erreichen. Wenn wir ausgeschlafen haben, werden wir uns auch hier und da bemerkbar machen.

09. Mai 2007

Heute ist die ATAIR aus dem Wasser gekommen und liegt nun sicher an Land. Der Unterwasserbewuchs war kräftig. Das glich schon einem Korallenriff. Kleine Krebse, Korallen, Seepocken usw. Nach 4 Stunden war es geschafft, dank der Profis von Coral Cove Marina.

30. April 2007

Wir sind wieder zurück aus der Scotland-Bay und bereiten uns nun auf  den "haul out" am 9.5. vor.

24. April 2007

Nach einigen Tagen in der Marina Coral Cove/Chaguaramas-Trinidad haben wir, nach einem wunderschönen Segeltag im Golf von Paria, wieder die Scotland-Bay angelaufen und liegen mitten im Urwald bei Papageien und Brüllaffen vor Anker.

20. April 2007

27 Stunden haben wir für 93 sm gebraucht, um von Los Testigos wieder zurück nach Trinidad zu kommen. Wind, Welle und Strom waren erwartungsgemäß gegen uns. Da waren wir dann froh, in der Scotland Bay wieder Anker zu werfen. Nun schmelzen die Tage bis zu unserem Rückflug dahin. Weitere Segler haben wir kennengelernt, die auch ihr Boot während der Hurrikansaison hier lassen: Inge und Werner mit der "Wereva", Isolde und Rudi mit der "Jan Wellem III", Marianne und Reinhard mit der "Daddeldu" .......................

13. April 2007

Z.Z. sind wir auf Los Testigos, einer Inselgruppe, die zu Venezuela gehört und nordöstlich von Isla Margarita liegt. Hier gibt es nichts Touristisches, nur Sonne, feinster weißer Strand, klarstes Wasser. 160 Leute leben auf den Inseln. Wir haben sie kennengelernt. Lest bitte nach unter Reiseberichte 2007.

17. März 2007

Am 28.2. sind Petra und Karl-Jürgen von Bord gegangen. Nach weiteren schönen Tagen auf Tobago und dem Kennenlernen interressanter Leute sowie Steelbandmusik, sind wir am 13.3. nach Chaguaramas/Trinidad weitergesegelt und dort am 14.3. angekommen. Nun suchen wir nach einem Lager für die Hurrikanzeit.

21. Februar 2007

Nach 57,5 sm haben wir "Rund Tobago" abgeschlossen und sind wieder in der Store Bay. Es war ein schöner Segeltag.

17. Februar 2007

6-stündige Fahrt nach Charlotteville (Man o´war - bay). Ankern in der Piratenbucht.

14. Februar 2007

Walburga und Horst gehen leider von Bord. Sie müssen wieder nach Deutschland.

13. Februar 2007

Fahrt nach Scarborough zum Einklarieren. Unglaublicher Bürokratismus. Und der auch noch unfreundlich.

11. Februar 2007

Petra und Karl-Jürgen kommen an Bord.

09. Februar 2007

13:45 h ab Tankstelle Georgetown mit Ziel Tobago. Erste Nachtfahrt für Walburga und Horst.Es geht mal wieder gegenan - Strom, Wellen, Wind/Schauer. 08:00 h Anker fallen in der Store Bay am Südende von Tobago.

05. Februar 2007

Um 08:15 h starten wir nach Grenada. Wir besuchen unterwegs Mopion und Sandy Island. Die schöne Palmeninsel Sandy Island ist durch einen Hurrican völlig zerstört. Nichts steht mehr auf der Insel. Alle Palmen sind wie wegrasiert. Nun gibt es dort nur noch eine flache Sandbank. Um 17:30 h Anker fallen in der Lagune von Georgetown/Grenada.

04. Februar 2007

Die kurze Strecke nach Clifton Harbour/ Union schaffen wir in 2 Stunden. Unser alter Bekannter "Herman the German" gibt uns eine Boje zum Anlegen. Endlich können wir in der "Lambi Bar" Steelbandmusik genießen.

03. Februar 2007

Um 15:30 h kommt Peter "Jonga" an. Er hat auch den Atlantik erfolgreich überquert. Es wird ein großartiges Wiedersehen mit Lobster vom Grill am Strand. Uwe (Crew bei Peter)  ist mit von der Partie. Nachts können wir das seltene Schauspiel eines Mondregenbogens beobachten !

02. Februar  2007

09:45 ab Mustique, 15:30 h an Tobago Cays. Wir ankern vor Petit Rameau.

31. Januar 2007

Wir verlassen Bequia um 11:00 h und laufen die Walfängerinsel Petit Nevis an. Dann gehts weiter nach Mustique. Um 15:30 h haben wir endlich eine Boje zum Festmachen gefunden.

29. Januar 2007

Um 06:15 h Anker auf in Vieux Fort und Kurs auf Bequia, wo wir um 16:45 h an kommen und an einer Boje festmachen.

27. Januar 2007

10:20 h ab Rodneybay. 16:30 h Anker fallen in Vieux Fort an der Südspitze von St. Lucia.

23. Januar 2007

Gerlinde, Sylta und Thomas sind am 14.1. von Bord gegangen. Walburga und Horst kamen am 19.1. an Bord, um mit uns nach Tobago zu segeln. Wir starten um 10:40 h. 17:15 h sind wir fest in Rodney Bay, St. Lucia, Steg D, Platz 12.

13. Januar 2007

Nach 25 Tagen, 16 Stunden und 2910 sm haben wir Le Marin auf Martinique erreicht und machen an einer Boje fest. Die Atlantiküberquerung ist abgeschlossen. Obwohl das Wetter wie auf der Nordsee ist, haben alle gute Laune und ein wenig sind wir auch stolz.

12. Januar 2007

Wir erzielen unser bestes Etmal mit 140 sm !

04. Januar 2007

Wieder ein besonderer Tag. Um 09:25 h sind Mia und Wolfram auf der ATAIR 5000 sm zusammen gesegelt. Um 14:39 h sind es noch 1000 sm bis Martinique. Wir segeln nun recht stabil mit ausgebaumter Fock und Genua (Schmetterling).

31. Dezember 2006

Heute ist Bergfest. Wir haben die Hälfte der Strecke bis Martinique geschafft. Um Mitternacht deutsche Zeit schießen wir 2 mal Knall und 1 mal weiß. Ein denkwürdiger Tag, obwohl wir eine Menge Querschwell haben.

26. Dezember 2006

Noch 2000 sm bis Martinique. Wir kommen nicht recht voran, wegen des schlechten Wetters. 1 Genuafall und 1 Spinnakerfall sind gerissen. Die Segel konnten unversehrt geborgen werden. Am Heiligabend bereiten wir uns ein 7 Gängemenü beim Schein eines kleinen Weihnachtsbaumes. Wir haben unser schlechtestes Etmal mit 75 sm. Der Durchschnitt der letzten Tage lag auch nur bei 85 sm.

18. Dezember 2006

Am 18.12. um 17:00 h startet die ATAIR mit der Crew Gerlinde, Mia, Sylta, Thomas und Wolfram zur Atlantiküberquerung. Ziel ist Martinique. Peter "Jonga", "Chaos"-Peter, Andrea, Andy, Fati und Thomas verabschieden uns winkend und "viel Glück" rufend.Thomas bläst auf einer Lambi-Schnecke. Ein Hauch von Südsee kommt zum Abschied herrüber. 

10. Dezember 2006

Der Count Down läuft. Noch 7 Tage bis zum Start über den Atlantik. Das Wetter ist im Moment ziemlich miserabel mit hohen Wellen und starken Böen. Die Orkantiefs vom Nordatlantik wirken sich bis hierher aus. Wolfram war inzwischen nochmal zu einem Kurzbesuch in Deutschland, vor allem wegen eines Gerichtstermins. Der wurde aber 1 Tag vorher abgesagt. Also eine Reise nach China, aber doch nicht ganz, da Thomas nochmal getroffen werden konnte und auch Petra/KJ (das Serviceteam). So wanderten dann 35 kg Ersatzteile, Verpflegung etc. nach La Gomera. So haben wir noch ein System mit Fußpumpen an allen Wasserzapfstellen installiert (natürlich mit Andy, dem versierten TO-Stützpunktleiter), sodaß Strom und Wasser gespart werden können.

27.November 2006

Die vergangenen Wochen waren ausgefüllt mit Vorbereitungsarbeiten zu der Atlantiküberquerung. Eine große Überraschung war, daß Susanne und Horst zum Geburtstag von Mia zu Besuch kamen. Wir haben gleich die Gelegenheit genutzt und La Palma eine Woche lang besucht. Damit haben wir alle 7 Inseln der kanarischen Inselgruppe besucht und  natürlich auch noch Graciosa. Jetzt können wir getrost am 17.12.06 zur großen Reise starten. Die Fahrt nach La Palma war ein guter Test, da das Wetter miserabel war. Wir hoffen, daß wir nicht noch zusätzliche, wichtige Ersatzteile brauchen. Dann würde die Zeit knapp werden.

Noch ein Tip zum Positionsreport (s.u. 25.9.): Auf der Positionsseite "landmap" anklicken, dann kann man auch das Seegebiet wählen. Manchmal funktioniert das Öffnen der Atair-Seite nicht durch hinunterziehen vom roten i. Dann kann man über "Yachtfinder" gehen. ATAIR eintragen und "Yachtfinder" anklicken. Man kann dann SY ATAIR anklicken oder auch das Yachttracking. Da werdet Ihr sehen, daß wir zeitweilig in der lybischen Wüste waren. Offensichtlich war das aber ein Fehler vom System, weil andere Boote auch so verschoben wurden.

Weiterhin viel Spaß mit dem Positionsreport, der ja nach dem 17.12. erst richtig interessant wird.

24. Oktober 2006

Endlich mal wieder was Neues von der ATAIR. Das mit unserem Positionsreport klappt inzwischen ganz prima. Anleitung s. 25. September. Vom 7.10. bis 19.10. waren Susanne und Horst an Bord. Einmalig - war diese Zeit. Ein neues Großsegel haben wir erworben und montiert. Das alte halten wir in Reserve. Am 17.10. kommen Verena und Barbara von Teneriffa herüber und verbringen die Nacht an Bord. Zum Abschied schenkten sie uns einen Survivalkit mit wahren Köstlichkeiten. Wir treffen am 23.10. Hanna und Juergen mit ihrer Helios wieder (Wir hatten sie in Lanzarote kennengelernt). Im übrigen regnet es heute aus allen Kübeln - gerade haben wir unsere Wäsche zum Trocknen aufgehängt. Monatelang kein Regen - und dann das.

Nicht unwichtig: unsere Mannschaft für die Atlantiküberquerung steht. Es nehmen teil: Gerlinde, Mia, Sylta, Thomas und Wolfram. Nun sind wir schon mächtig am Instandhalten, Reparieren, Inventurmachen etc. Wir liegen gut im Zeitplan. Am 17. oder 18.12. soll es los gehen. Ziel: Martinique. Geschätzte Fahrzeit: 23 Tage.

25. September 2006

Es gibt wieder was Neues ! Ihr könnt ab sofort sehen, wo wir uns befinden. Über einen Positionsreport könnt Ihr unsere Reise verfolgen. Das wird besonders interessant, wenn wir den Atlantik überqueren. Wir werden dann jeden Tag eine Position melden, und diese ist auf einer Karte zu sehen. Bitte geht dafür auf folgende homepage: www.trans-ocean.org  Dort findet Ihr auf der Eingangsseite ein Rechteck. Dort steht intermar Positionsreport drauf. Bitte anklicken. Und schon seid Ihr auf der Positionsseite. Nun das Seegebiet Kanaren anwählen. Da seht Ihr sie schon die ATAIR auf Gomera. Nun  das rote i an der oberen linken Ecke anklicken, gedrückt halten und auf SY ATAIR ziehen. Nun erscheinen nähere Infos über uns. Das ist noch nicht so ganz richtig.....Mia heißt Mira und Wolfram heißt Wolfram JP9921. Das Foto der ATAIR ist auch etwas abgeschnitten, aber das bekommen wir noch hin. Viel Spaß ! Wir danken Robert für seine Hilfe !

Übrigens: wenn es  nicht noch Überraschungen geben sollte, kommen wir vor unserer Atlantiküberquerung nicht nochmal nach Deutschland.

24. September 2006

Vom 6.9. bis 14.9. waren Andrea und Benno an Bord. Ursl, Lilo, Albrecht und Bernward, eine bewährte Crew, sind vom 15.9. bis 23.9. auf der ATAIR. Am 22.9. gelingt es Albrecht die ersten Fotos von der ATAIR unter Segeln zu schießen. Sie sind in der homepage in der Fotogalerie und unter Reiseberichte 2006 zu finden. Der 22.9. ist auch der Tag, an dem Mia und Wolfram zusammen nun schon 3000 sm auf der ATAIR gefahren sind.

9. September 2006

Lucia ist am 7.9. von Bord gegangen, nach einer schönen Zeit zusammen. Ab 6.9. sind Andrea und Benno an Bord.

Am 6.9. war Columbustag. Er startete am 6.9.1492 von hier zu seiner 1. Atlantiküberquerung und entdeckte die "Neue Welt".

29. August 2006

Wir haben einen Törn nach Puerto de Vueltas/ Valle Gran Rey gemacht. Eine große Gruppe von Delfinen haben wir Richtung NW begleitet. Neu als Crewmitglied war Gerlinde aus Wien dabei. Auf dem Rückweg haben wir in der Düse zwischen La Gomera und Teneriffa die Segel getestet. Ein paar Verbesserungen müssen wir noch vornehmen.

25. August 2006

Lucia kommt an Bord

20. August 2006

Am 18.8. hat es geregnet und gewittert. Eine Seltenheit auf La Gomera zu dieser Jahreszeit.- Am 19.8. hatten wir ein Grillfest auf dem Steg D (Pantalan D), mit allen, die hier liegen.

Falls uns eine(r) von Euch schreiben möchte  ....... unsere Adresse ist bis Mitte Dezember 2006:
SY ATAIR, Marina La Gomera, Avda. Fred Olsen, s/n , Pantalan D, 38800 San Sebastian de La Gomera, Spanien/Kanarische Inseln.

14. August 2006

Der Alltag ist wieder eingekehrt.Nach einer ergeignisreichen Zeit haben Christine, Elina, Ilias und Leon wieder die Heimreise angetreten. Das wohl beeindruckendste Erlebnis war die Sichtung von Rauhzahndelfinen auf dem offenen Atlantik vor La Gomera. Aber auch die anderen gemeinsamen Unternehmungen waren bemerkenswert: Alto de Garajonay, Strand La Caleta, Strand Alojera und Waldgrillplatz Las Creces.

Außerdem haben wir in Valle Gran Rey unseren Freund Jean-René wiedergetroffen./

5. August 2006

Gestern kamen Monika und Peter wieder nach San Sebastian. Für La Palma waren Wind und Welle zu stark (40 kn Wind und 4-5 m Welle). Heute sind sie nach Lanzarote gestartet. Ilias hat 4 kapitale Schwarzbarsche gefangen. Außerdem haben wir Alojera (schöner kleiner Strand), Playa La Caleta, Las Creces (Grillplatz im Lorbeerwald) und Ephigenia (Vegetarisches, gomerianisches Essen) in Las Hayas besucht.

Am 3.8. kam wieder ein Holzboot von der afrikanischen Küste an. Ca. 100 Menschen waren an Bord. Ausrüstung: 2 Außenbordmotoren á 40 PS ( einer davon war Reserve), 4 x 200 l Fässer  Sprit. 3 Kochtöpfe, 1 Gaskocher, 2 Autofelgen, um darin offenes Feuer zu machen, primitive Pinnensteuerung. Im Boot stand das Wasser 20 cm hoch. Bodenbretter gab es nur drei Stück. Das Boot war neu zusammmengezimmert, nach westafrikanischer Art gebaut. Nur wenige Teile angestrichen. Die Flüchtlinge wurden nach Teneriffa gebracht.

1. August 2006

Christine, Elina, Ilias und Leon sind an Bord gekommen. Sie werden bis zum 13.8. bleiben.

29. Juli 2006

Peter mit seiner "Jonga" ist für uns völlig überraschend in San Sebastian eingelaufen und kam gleich zu uns, mit seiner Crew Monika, an Bord. Gutes Essen und viel Wein ließ uns das Erzählen leicht fallen. Morgen wollen wir einen Landausflug zum Garajonay (höchster Berg von La Gomera) und an den Strand La Caleta machen.

25. Juli 2006

Einen schönen Tagesausflug Nach Santiago gemacht mit Brigitte, Katinka und Michael. Ein langer Abschiedsabend bei Jürgen auf seiner "Speedy". Am 26.7. will er Richtung Las Palmas/Gran Canaria starten. Es ist recht warm und wenig Wind.

19. Juli 2006

Seit 2.7. sind wir wieder an Bord der ATAIR. Von Santa Cruz/ Teneriffa sind wir über La Gomera bis El Hierro gesegelt. Jetzt liegen wir wieder in San Sebastian/ La Gomera, das uns ausgesprochen gut gefällt. Hier wollen wir die nächsten Monate bleiben, einige Törns unternehmen und wieder Gäste an Bord begrüßen. Loni und Dieter waren vom 8.7. bis 15.7. an Bord und haben viel erlebt. Unter anderem Wale, die bis auf wenige Meter an die ATAIR herangekommen sind. Wir haben das Schnaufen und Piepsen immer noch im Ohr.

25. Mai 2006

Ein schöner Törn mit Franz, Herbert und Klaus liegt hinter uns. Dabei war auch "rund La Gomera". Am 22.5. gingen die drei in Los Cristianos von Bord. Wir wollten am am gleichen Tag über Nacht nach Las Palmas/ Gran Canaria, aber das Wetter spielte nicht mit. Bei einer Windstärke 7-8 Bft und Böen bis 10 Bft aus NE, sowie Wellen bis 5 m, kam es zu mehreren Welleneinsteigern ins Cockpit. Wir steuerten Sta. Cruz/Teneriffa an. Die Bedingungen waren auch nicht besser, aber die Strecke kürzer. Für 42 sm brauchten wir 13 Stunden. Völlig durchnäßt, aber ohne Schäden, kamen wir gegen 0:00 Uhr in Sta. Cruz an. Die ATAIR ist ein sehr stabiles und kurssicheres Schiff. Und wir haben wieder was dazugelernt.

10. Mai 2006

Wir sind in Los Cristianos angekommen. Franz, Klaus und Herbert sind an Bord gekommen. Wir fahren in den nächsten Tagen nach Gomera. In Los Cristianos liegen wir vor Anker.

04. Mai 2006

Heute sind wir, von Las Palmas/ Gran Canaria kommend, in der Marina del Atlantico,Sta. Cruz/Teneriffa eingelaufen. Der erste Eindruck von der Stadt ist positiv. Alles liegt näher zusammen, und wir haben es nicht weit in die Innenstadt. Es blühen die Yacarandabäume.       

06. April 2006

Ein wunderschöner Tag mit Walburga und Horst. Sie kamen auf dem Kreuzfahrschiff "Vista Mar" morgens um 7 Uhr im Hafen von Las Palmas, Puerto de la Luz, an. Sie waren auf Teneriffa in Santa Cruz an Bord gegangen und haben eine ereignisreiche Seefahrt bis Nizza vor sich. Wir machten einen Landausflug durch die blühenden Berge: Tejeda, Pico Las Nieves, diverse Vulkankrater etc. ( s. auch Reiseberichte 2006 )

03. April 2006

Nach einem Aufenthalt in Mannheim, sind wir wieder glücklich auf der ATAIR angekommen. Wir fanden alles bestens und ohne Schäden vor. Unser Nachbar Phil ist auch noch da. Der rote Staub auf Deck war am nächsten Tag schnell weggespült und weggeschrubbt. Mia hatte eine Menge zu tun, auch im Schiffsinneren alles klar zu machen, denn am Donnerstag, 6.4. sollten Walburga und Horst an Bord kommen.

01. März 2006

Wir sind immer noch in Las Palmas/Gran Canaria. Der Karneval läßt uns nicht los. Er dauert hier bis 4.3.!!!!! Dann wird die Sardine beerdigt mit big Party am Strand. Da dürfen wir nicht fehlen ! Gestern bis heute war Starkwind im Hafen 8-10 Bft. Alles ist heil geblieben - auch wir.

17. Februar 2006

Seit gestern gelingt es uns nun auch, mit einem Dekoderprogramm über Kurzwelle Wetterkarten zu empfangen und auf dem laptop sichtbar zu machen. Diese als Fax gesendeten Infos sind auch ausdruckbar. Wir erhalten Aufschluß über Tief- und Hochdruckgebiete mit Isobaren, Wellenhöhen und -richtungen, Windrichtungen und -stärken. Das Ganze ist ein wichtiger Schritt zu mehr Sicherheit und rechzeitigem Erkennen von Wetteränderungen.

14. Februar 2006

Nach einem mehrtägigen Törn in den Süden von Gran Canaria, sind wir wieder zurück in Las Palmas. Besucht wurden: Pasito Blanco, Puerto Rico, Mogan und Maspalomas. Die Gegend ist voll belegt vom Massentourismus und hat uns nicht so gut gefallen. Insbesondere Puerto Rico ist sehr gewöhnungsbedürftig. Während der Tage gab es kräftigen Wind bis 8 Bft. Wir hatten Glück: Bei der Hinfahrt wehte ein NE und auf dem Weg zurück SW. In Las Palmas ist der Karneval ausgebrochen. Wir werden darüber berichten.

30.Januar 2006

Achtung! Der Reisebericht Mai 2003 wird auf der Übersichtsseite Reiseberichte unter Hamburg-Amsterdam gefunden. Alle anderen unter den Jahreszahlen 2003,2004,2005,2006. Was da passiert ist, wissen wir nicht. Wir suchen noch. Wir sind weiterhin in Las Palmas bei recht starkem Wind. Böen bis Windstärke 10 hatten wir schon. Lufttemperatur ist bei 21 Grad. Ab und zu Regen. Schaut mal in die Reiseberichte und in die Fotogalerie, da ist Einiges dazugekommen. Der Routenplan gibt den aktuellen Stand wieder.

22. Januar 2006

Gestern sind wir in Las Palmas/Gran Canaria angekommen. Bei SE 4-5 Bft und 2-3 m achterlicher Welle haben wir mit Genua eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 5,8 sm/h erreicht. Motto: Der Adler fliegt weiter.  

17.Januar 2006

ATAIR hat ihrem Namen ( Fliegender Adler ) alle Ehre gemacht. Bis 7,5 kn sind wir dahingeflogen. Windstärke bis 7,5 Bft. So sind wir von Gran Tarajal nach Morro Jable gekommen. Leider war das Anlegen nicht so erfolgreich. Bei Böen bis zu 9 Bft zerbrachen uns eine Solarpanele und 2 Rettungskragen. Teurer Spaß. Das läßt uns mal wieder über das Energiekonzept nachdenken. Während ich dieses schreibe ( 23:19 Uhr ) heult der Wind ums Boot. Wir liegen einigermaßen fest. Wird eine unruhige Nacht.

15. Januar 2006

Seit 14. Januar sind wir auf Fuerteventura. Der Hafen ist Gran Tarajal, ähnlich verschlafen wie Graciosa. Die Feiertage haben wir gut überstanden. s.auch Reiseberichte 2005. Wir hoffen dasselbe von Euch und bedanken uns für die vielen Glückwünsche zu Weihnachten und Neujahr.

28. Dezember 2005

Gestern sind wir bei ruhigem Wetter, aber 2m Schwell, in Rubicon/Playa Blanca eingetroffen. Das war gut so, denn heute ist wieder Starkwind aus NW mit Windstärken bis 8,5 Bft und heftigen Regenschauern. Mit Sigi und seiner Frau Juanita, sowie Marion und Secundo, haben wir am 26.12. wunderbar Sigis Geburtstag gefeiert. Sigi hat uns sehr bei dem Sturm am 29.11. geholfen, sonst wären die Schäden größer ( s. auch unter links).

25. Dezember 2005

                              

Wir werden immer besser ! Nun ist es uns gelungen Euch endlich unser neues Logo zu zeigen. Diejenigen, die in diesem Jahr an Bord waren, haben es schon auf den Bordkappen bewundern können. Dieses Logo ist von Christine und Ilias Gkekas entworfen worden. Die Kappen haben sie auch geliefert. Beide betreiben eine Werbeagentur. Sie waren mit ihren Kindern schon oft an Bord und haben ihre Ferien mit uns verbracht. Wenn ihr eine Werbung oder sonst einen Werbeartikel braucht, der Professionalität und Einfallsreichtum verbindet, dann seid ihr bei Christine und Ilias gut aufgehoben ! email: Gkekas@Gkekas.de oder Tel. 0171-5480979 bzw. 069-24277231 oder Fax: 069-24277233.

19. Dezember 2005

Gestern haben wir den gelben Berg, einen Vulkankegel im Süden von Graciosa bestiegen. Herrliche Aussicht war der Lohn.

Heute wurde die erste email mit dem Mini Sat C von Bord geschickt.

  

16.Dezember 2005

Wir sind nun wieder gut auf der ATAIR angekommen. Wegen des Sturmes am 29.11. mit Windgeschwindigkeiten bis 150 km/h ist das Schiff völlig mit Sand bedeckt, bis zur Mastspitze. Die gewöhnlich gut unterrichteten Fischer von Graciosa sagen, so einen Sturm hätte es noch nie gegeben. Im Hafen sind Schwimmstege abgebrochen, Masten umgeknickt, Schiffe auf Land wanderten durch den Hafen, ein Katamaran geisterte losgerissen durch den Hafen, der Hafenmeister und ein Helfer wurden ins Hafenbecken geweht. Insofern sind wir mit unserem Dreck und ein paar Farbabschürfungen an Bug und Backbord noch gut weggekommen. Aber es gibt wieder Arbeit. Was sollten wir auch sonst tun !

11.Dezember 2005

Wir wünschen allen  Freundinnen und Freunden der ATAIR ein gesegnetes Weihnachtsfest 2005 und ein glückliches Jahr 2006. 

06.Dezember 2005

Endlich ist es uns gelungen, problemlos die homepage selbst mit Beiträgen zu versehen und zu aktualisieren. Vielen Dank an den Webmaster Andreas Menz, der ja der Organisator und Fachmann für unsere homepage ist (s. unter "links").

Als neue Ausrüstung haben wir uns einen "Parasailor" angeschafft, der uns bei Vorwindkursen und bei schwachem Wind höhere Geschwindigkeiten schaffen läßt. Die ersten Versuche verliefen erfolgreich, und wir wären fast mit Lilo, Ursl, Albrecht und Bernward an Fuerteventura vorbeigesegelt-so schnell waren wir !

Außerdem wurde das neue Inmarsat C installiert. Das ermöglicht uns die aktive Teilnahme am weltweiten Sicherheitssystem Navtex. Wir können auch emails senden und empfangen. Dazu werden wir Euch bald noch weitere Infos schicken. Tracking  und Piratenalarm sind ebenfalls möglich.

29. November 2005

Hurrikan Delta erreicht gegen 21 Uhr Graciosa und richtet schwere Verwüstungen an. Er dauert bis 30.11. gegen 6 Uhr. Sigi, unser Vertrauensmann auf Graciosa, gibt wenige Tage später Entwarnung. Nur geringe Schäden an der ATAIR.

28.November 2005

Ernsthafter Versuch die homepage zu aktualisieren

23. Oktober 2005

Wir verlassen die ATAIR im Hafen von Graciosa, um für 7 Wochen nach Mannheim zu fahren.

19. Oktober 2005

Loni und Dieter gehen von Bord. Von Teneriffa aus sind wir über La Gomera nach El Hierro gesegelt. Am 17.10. haben (ohne frühere Charter) Mia und Wolfram 2000 sm zusammen auf der ATAIR gesegelt !

29. September 2005

Nachdem wir Lanzarote umrundet und Graciosa ausgiebig genossen hatten (nicht zu vergessen die Super-Landausflüge) gingen LUBA von Bord, kamen aber am 29.9. nochmal mit, um den Parasailor auszuprobieren. Das gelang erfolgreich. Dabei statteten wir der Isla de Lobos einen Badebesuch ab.

15. September 2005

Lilo, Ursl, Bernward und Albrecht kommen in der Marina mit den goldenen Pollern an Bord.

3. September 2005

Nach 2 Tagen Fahrt bei Neumond und schlechtem Wetter legen wir in Graciosa bei Lanzarote an.

22. August 2005

Funchal/Madeira ist erreicht.

16. August 2005

Wir sind nach 4 Tagen Fahrt in Porto Santo angekommen.

9. August 2005

Christine, Ilias, Elina und Leon waren 12 Tage an Bord. Leider war das Wetter schlecht und die Umgebung von Cadiz bietet auch nicht gerade viel. Am 28.7. umrunden wir Tarifa und sind in Puerto Sherry und später Puerto de Sta. Maria angekommen.

26. Juli 2005

Der Parasailor und die Inmarsat C - Anlage sind angekommen.

17. Juli 2005

Gibraltar ist erreicht.

15. Juli 2005

Lucia und Mia waren am 6.7. an Bord gekommen. Wir haben schöne Ausflüge nach Caceres, Puerto Banus, Marbella und Grenada gemacht. Dann stand für 3 Tage schwere Arbeit in der Werft in Estepona an - Unterwasserschiff streichen. Am 15.7. , nach einer Probefahrt vor der Küste, muß Lucia wieder nach Berlin.

23. Juni 2005

Über Alicante und Puerto de Velez haben wir Benalmadena erreicht. Mia muß nach Deutschland und Wolfram fährt einhand weiter nach Estepona.

18. Juni 2005

Wir haben das spanische Festland bei Moreira erreicht, nicht ohne vorher nochmal in Espalmador und Sta. Eulalia vorbeigeschaut zu haben.

7. Juni 2005

Kerstin und Thomas kommen an Bord. Landausflüge, z. B. nach Soller, stehen auf dem Programm.

28. Mai 2005

Das Abenteuer beginnt. Mia und Wolfram legen von Sta. Teresa ab mit Ziel Estepona über Puerto Christo/ Mallorca, Caprera, Palma de Mallorca usw.

27. Mai 2005

Claus, Klaus, Herbert und Franz, die bewährte Crew, waren an Bord. Wir haben die Costa Esmeralda unsicher gemacht.

13. Mai 2005

Hede und Manuel waren bei uns, und es war eine lustige Zeit am Capo Testa und in Bonifacio.

März 2005

Wir besuchen Lucia in Peking

Februar 2005

Mia und Wolfram besuchen die ATAIR in Sta. Teresa und erleben Schnee auf Sardinien. Seit 20 Jahren das erste Mal.

6. Oktober 2004

Das Winterlager in Sta. Teresa ist erreicht, nicht ohne Bonifacio noch einmal besucht zu haben. Die ATAIR bleibt nun bis Mai 2005 in Sta. Teresa.

30. September 2004

Wir sind zurück in Olbia. Wir haben Sardinien von seiner schönsten Seite erlebt. Wolfgang kommt und übernimmt auch dieses Jahr das Absegeln zusammen mit Wolfram.

10. September 2004

Mia ist wieder da. Wir fahren nun entlang der Ostküste Sardiniens nach Süden bis Sta. Maria de Navarrese.

28. August 2004

Nachdem Wolfram einhand von Olbia nach Castelsardo gefahren ist, kommen Annette und Felix an Bord, und wir arbeiten uns zurück nach Olbia.

8. August 2004

Familie Gkekas geht nach ereignisreichen Tagen von Bord und Peter steigt ein, später auch Jürgen und Doris. Wir erleben einen kräftigen Mistral.

25. Juli 2004

Christine, Ilias, Elina und Leon sind an Bord gekommen.

21. Juli 2004

Mia und Wolfram fahren von Castelsardo nach Olbia.

6. Juli 2004

Claudia geht von Bord . ATAIR bleibt 14 Tage in Casteldardo.

30. Juni 2004

Als "Arbeitslohn" kommt Claudia an Bord und fährt von Olbia nach Castelsardo mit.

27. Juni 2004

Sigi kam als letzter und geht als letzter von Bord.

10. Juni 2004

Zuletzt geht Klaus von Bord. Neue Crew sind Sigi, Reinhard und Manuel.

23. Mai 2004

Sylta, Kerstin, Klaus, Claus, Günter und Thomas kommen an Bord um Mallorca zu erkunden und über Menorca nach Sardinien und Korsika zu fahren.

19. Mai 2004

Die "Kegeljungs" gehen nach schönen Tagen auf und um Ibiza von Bord. Wolfram segelt einhand von Ibiza nach Mallorca.

10. Mai 2004

Mia und Wolfram sind von Valencia über Denia nach Ibiza gesegelt. Dort kommen Claus, Klaus, Herbert und Franz an Bord.

2. April 2004

Die Arbeiten sind abgeschlossen, und wir fahren wieder nach Deutschland.

19. März 2004

Wir sind wieder da - in Valencia. Claudia, Wolfgang und Wolfram streichen das Unterwasserschiff der ATAIR und bringen die ATAIR wieder zu Wasser. Eine harte Arbeit bei Kälte und Regen.

23. November 2003

Vor Alicante treffen wir auf die Gorch Fock, die durch einen Sturm arg zerzaust ist. Sie hat ihren Bugadler verloren. Karin ging von Bord und Wolfram und Wolfgang machten sich auf den Weg nach Valencia ins Winterlager. In Moraira war unser Staunen groß, denn der Sturm hatte Steine der Hafenmole in die Marina geworfen. In Valencia wurde die ATAIR an Land gestellt und wir konnten erste Instandhaltungsarbeiten beginnen. Dazu gesellte sich Claudia, die mithalf. Dann ging´s ab nach Deutschland.

20. Oktober 2003

Die Lehrercrew ist am 19.10. von Bord gegangen. In der Bucht von der Insel Cabrera vor Mallorca haben wir ein Gewitter mit Böen bis 11,5 Bft überstanden. Glücklicherweise hat die Mooringboje gehalten, aber das Dinghi wurde umgeworfen und der Motor mußte wieder getrocknet werden. Am 20.10. kommen Karin und Wolfgang an Bord, um zusammen nach Alicante zu segeln.

11. Oktober 2003

Inzwischen waren einige Crewwechsel. Die Weiszen´s gingen von Bord, und Elfie und Peter stiegen ein. Zusammen machten wir Ibiza rund ! Anschließend segelte Wolfram einhand nach Mallorca, um dort eine Lehrercrew aufzunehmen: Heinrich, Reiner und Werner.

20. September 2003

Wolfram hat Geburtstag, und das wird zusammen mit Renate, Dieter, Ursl, Bernward, Lilo, Albrecht und Mia in der Bucht von Espalmador gefeiert. Ein wunderbarer Abend mit Freunden, an dem auch eine Menge Seemannslieder durch die Nacht klingen. 8 Leute sind wir an Bord und es ist überhaupt nicht eng.

13. September 2003

Nachdem die Familie Gkekas wieder von Bord gegangen war, kamen am 3.9. Jeanine und Shirley an Bord, die das Landleben bzw. Discoleben ordentlich auskosteten. Am 13.9. kamen Renate und Dieter an Bord.

20. August 2003

Ibiza ist erreicht, und Inge und Fritz gehen von Bord. Wir hatten in der Marina einen Einbruch, und es wurde Geld gestohlen. Christine, Ilias, Elina und Leon kommen an Bord und so beginnt zusammen mit Mia eine schöne Zeit in Ibiza und Umgebung, speziell in der schönen Bucht von Espalmador.

17. August 2003

Caleta de Velez bei Malaga ist erreicht. Albert und Wolfram bewältigten die Straße von Gibraltar bei Champagner und Pfälzer Leberwurschtebrot. Am 17.8. kommen Inge und Fritz an Bord und auf geht´s nach Ibiza.

10. August 2003

Vom 22.7. bis 10.8. haben wir die Strecke Lissabon - Cadiz bewältigt. Die Crew war: Manuel, Manu, Dominic und Herbert. Leider hatten wir beim Einfahren in den Grenzfluß Guadana Pech. Der Kühler des Motors war durchkorridiert. Das kostete uns in Ayamonte 1 Woche Aufenthalt, und so konnten wir das Ziel Malaga nicht erreichen. Wer weiß wozu es gut war, denn in der Straße von Gibraltar tobte der Levante. So wurde Cadiz angesteuert, und dort kam auch die neue Crew Albert und Anna an Bord.

03. Juli 2003

2. Etappe erfolgreich beendet.

Die Crew Inge, Fritz, Franz, Herbert und Wolfram haben die 2. Etappe der Weltumsegelung erfolgreich in Lissabon beendet. Für alle war es eine "Reifepruefung" in Seemannschaft, Navigation und Wetterkunde. Schließlich ging es von Amsterdam über Brighton, Falmouth,
Bayona, Peniche zum Ziel Lissabon. So klingende Namen wie Lizard Point, Biskaya, Kap Finisterre,
Cabo Roca erlebten wir hautnah.
Schreckensmoment war vor Dover das Einfangen eines 15 m langen und 2m breiten Fischernetzteiles sowie ein militärisches flashlight mitten im Kanal- ohne Ankündigung und Navtexwarnung.
Unvergessliches Erlebnis auf der Morgenwache in Höhe Quessant: Hunderte von Tümmlern
schwammen mit uns. Die See kochte bis zum Horizont.
Glückwunsch an alle Crewmitglieder für diese tolle Leistung !

Am 8.5. besuchten uns Barabara und Claus in Wedel auf dem Schiff um Abschied zu nehmen. Sie kamen von einer Radtour im Alten Land herüber.

Wir haben uns auch sehr über den Besuch von Asta und Günther am 9.5. bei Kaffee und Kuchen gefreut.

Am 9.5. Eintreffen von Wolfgang und Besuch von seiner Mutter und Pawel.

Ebenfalls trafen ein: Thomas und Hardy.

Am 10.5. planmäßiger Start nach Amsterdam über Cuxhaven, Helgoland, Borkum und DenHelder. Crew: Thomas, Hardy, Wolfgang und Wolfram. Mia mußte wegen ihres Jobs zunächst zurückbleiben und winkte uns noch lange nach.

Am 17.5. Eintreffen in Amsterdam. Besuch von Anna und Pawel, die Wolfgang abholten.

18.5. : Thomas, Hardy und Wolfgang gehen von Bord.

Am 19.5. treffen Elfie und Peter ein. 1 Woche Fahrten auf dem Markenmeer.

25.5. : Elfie und Peter gehen von Bord. Wir sehen uns in Ibiza wieder.

Am 30./31.5. besuchen uns Koen und Liselot, unsere niederländischen Freunde, die auch bald zum großen Törn aufbrechen wollen.

29. Mai 2003

Der Winter ist vorbei!
Am 15.4.03 wurde die ATAiR nach dem Winterlager wieder zu Wasser gelassen. Es wurde aufgeriggt und aufgetakelt. 
Weiteres s. unter Reiseberichte April 2003

16. Februar 2003
 
 Geschafft, wir gratulieren!

Unser Skipper hat am 14.2.2003 eines der ersten neuen Allgemeinen Funkbetriebszeunisse erhalten. Insgesamt wurden 4 LRC (Long Range Certificate) verliehen. Es waren die ersten 4 LRC in Deutschland nach den neuen Anforderungen. Vorausgegangen war ein achttägiges, durchaus hartes Lernen und Trainieren auf der Segelschule Montfort in Langenargen/Bodensee bei Kapitän Crestani. Das bisher seltene Stück befähigt zum Funken auf  UKW, Grenzwelle, Kurzwelle und die Nutzung des Inmarsat C-Systems  im Rahmen des GMDSS. Alles in allem eine empfehlenswerte Sache für alle, die  einmal weiter weg  von der Küste segeln wollen. 

So begann alles 
Im Mai 2002 sahen wir eine Announce mit Bild in der Yacht, wir waren wie elektrisiert. Eine monatelange, erfolglose Suche nach einem zur Weltumsegelung geeigneten Boot, war vorausgegangen.

Wir wollten schon schier verzweifeln. die Auswahl war riesig, wir haben wir fast alles gesehen: vom Altrostdampfer bis zum verfaulten Preßspanboot.

Zugegeben, unsere Ansprüche waren hoch und unsere Wunsch-Yacht ziemlich klar umrissen: Stahlrumpf, Mittelcockpit, 2 Steuerstände, hochseetauglich, moderne instrumentelle Ausrüstung, ...

Der Stahlboot-Gebrauchtmarkt war doch ziemlich klein. Irgendwann kamen wir per Internet auf die Motivawerft.Diese schien Yachten zu bauen, die unseren Vorstellungen entsprachen.

Und dann diese Anzeige! Also angerufen und nach Hamburg gefahren. In der Tat ein Tip-Top gepflegtes Boot mit bester Ausrüstung. 
Schließlich wollten wir ja nicht noch jahrelang auf dem Trockenen stehen, um das Boot herzurichten, sondern es sollte möglichst schnell losgehen zu unserer Weltumsegelung. Wir sind biologisch betrachtet, wohl nicht mehr die Jüngsten. 

Dann mußte das notwendige Kleingeld zusammengekratzt werden und die endgültige Übergabe war im August 2002. Es war kaum zu glauben!

Ein erster Törn von Wedel nach Cuxhaven und noch etwas weiter, zeigte uns gute Fahreigenschaften der ATAiR, die vornehmlich in der Ostsee unterwegs gewesen war, aber auch schon die Weltmeere gekreuzt hatte.
Und ein erster Geburtstag wurde an Bord gefeiert: Wolfgang (Smutje). Sieben Leute an Bord und wegen des Wetters unter Deck, auch dafür war die ATAiR geeignet.

Zuerst mußte unser Traumschiff aber wieder nach Wedel ins Winterlager. Wir nutzen den Winter um uns in Trockenübungen mit den speziellen Ausrüstungsdetails der ATAiR vertraut zu machen: Das Ziel klar vor Augen, am 10. Mai 2003, Leinen los, in Richtung Mittelmeer!

 
Reiseberichte Tips